Spotify will seine erfolgreichen Jahre jetzt endlich versilbern
Bei dem Musik-Streamingdienst Spotify will man die erfolgreiche Geschäftsentwicklung der letzten Jahre nun nutzen, um durch einen Börsengang Geld in die Kassen zu spülen. Die konkreten Vorbereitungen für diesen haben inzwischen begonnen.
Die Erstnotiz der Aktien könnte den derzeitigen Planungen zufolge im Laufe des kommenden Jahres erfolgen. Das geht aus einem Bericht in der heutigen Ausgabe des Nachrichtenmagazins Focus hervor, der sich auf Unternehmensinsider beruft. Spotify habe demnach bereits ausgewiesene Finanzfachleute eingestellt.
Allerdings wäre es durchaus auch denkbar, dass ein finanzkräftiger Investor in den kommenden Monaten noch dazwischenfunkt und das attraktive schwedische Unternehmen übernimmt. Im Gespräch ist hier beispielsweise die chinesische Investmentgesellschaft Tencent, deren Focus vor allem auf Social Networking-Anbietern liegt. Für diese wäre Spotify eine interessante Option, um in den Internet-Markt außerhalb Chinas einzusteigen.
Denn das 2006 gegründete Spotify ist mit weltweit 40 Millionen Nutzern klarer Marktführer unter den internationalen Streamingdiensten für Musik und dabei noch immer selbstständig. Hier müsste man sich also nicht mit einem Großkonzern herumschlagen. Die Unternehmenskenner taxieren Spotify derzeit auf einen Wert von etwa zehn Milliarden Dollar. Und es gibt ein klares Potenzial für ein weiteres starkes Wachstum.
Universal versucht inzwischen, Künstlern das Streaming-Modell in Gesprächen nahezubringen. Im Bereich Dance und Hip Hop seien die Kreativen meist recht aufgeschlossen, so der Manager. "Gerade bei sehr erfolgreichen Pop- und Rock-Stars" gebe es aber noch Überzeugungs-Bedarf.
Allerdings wäre es durchaus auch denkbar, dass ein finanzkräftiger Investor in den kommenden Monaten noch dazwischenfunkt und das attraktive schwedische Unternehmen übernimmt. Im Gespräch ist hier beispielsweise die chinesische Investmentgesellschaft Tencent, deren Focus vor allem auf Social Networking-Anbietern liegt. Für diese wäre Spotify eine interessante Option, um in den Internet-Markt außerhalb Chinas einzusteigen.
Denn das 2006 gegründete Spotify ist mit weltweit 40 Millionen Nutzern klarer Marktführer unter den internationalen Streamingdiensten für Musik und dabei noch immer selbstständig. Hier müsste man sich also nicht mit einem Großkonzern herumschlagen. Die Unternehmenskenner taxieren Spotify derzeit auf einen Wert von etwa zehn Milliarden Dollar. Und es gibt ein klares Potenzial für ein weiteres starkes Wachstum.
Labels setzen auf Streaming
Der Zentraleuropa-Chef der weltgrößten Musikfirma Universal Music, Frank Briegmann, sprach sich beispielsweise eindeutig für Streaming-Angebote aus, die wegen der niedrigen Entgelte unter Künstlern sehr umstritten sind. "Jemand, der streamt, würde ohnehin keine CD kaufen", erklärte Briegmann gegenüber dem Magazin. Vor allem Zehn- bis 29-Jährige hätten in den vergangenen Jahren aufgehört, Musik zu kaufen, und häufig illegale Quellen genutzt. "Beim Streaming ist nun die Hälfte der Nutzer unter 30, so dass wir damit Menschen zurückgewinnen", so Briegmann.Universal versucht inzwischen, Künstlern das Streaming-Modell in Gesprächen nahezubringen. Im Bereich Dance und Hip Hop seien die Kreativen meist recht aufgeschlossen, so der Manager. "Gerade bei sehr erfolgreichen Pop- und Rock-Stars" gebe es aber noch Überzeugungs-Bedarf.
Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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