Selbstverpflichtung: Agenturen reagieren auf Wikipedia-PR-Skandal
Wikipedia darf nicht länger zur Selbstdarstellung und für Werbezwecke missbraucht werden - das geht aus einem Statement hervor, welches von großen PR-Agenturen in den USA gemeinsam mit der Wikimedia Foundation veröffentlicht wurde.
Die Agenturen ziehen damit Konsequenzen aus dem PR-Skandal, der im vergangenen Jahr die große Online-Enzyklopädie erschüttert hatte.
Die Selbstverpflichtung für PR-Agenturen geht aus einem Treffen hervor, das bereits Anfang des Jahres stattgefunden hatte. Damit wollen die seriösen PR-Agenturen unterstreichen, wie richtig sie das rigorose Vorgehen gegen die Firma Wiki PR halten. Wiki PR hatte mithilfe zweier Mitarbeiter der Wikimedia Foundation im großen Stil Wikipedia-Einträge gegen Bezahlung ermöglicht, die nur zu Werbezwecken angelegt wurden und alles andere als objektiv waren. Als das Vorgehen bekannt wurde, wurden zahlreiche Autorenprofile gesperrt, die nur für diesen Zweck angelegt worden waren.
Es soll den damaligen Ermittlungen zufolge etliche Bezahl-Texte gegeben haben, die auf Personen, Unternehmen und Produkte hingewiesen hatten, die unter normalen Bedingungen nach den Grundsätzen der Enzyklopädie nie hätten veröffentlicht werden dürfen. Ob nun im Zuge der Ermittlungen alle Texte ermittelt und eliminiert wurden, ist nicht bekannt.
Die Wikimedia Foundation hatte im vergangenen Jahr rasch auf den PR-Skandal reagiert, der die Community erschüttert hatte, jedoch blieb der schwarze Peter bei den Werbeagenturen hängen, die sich zu Unrecht verallgemeinert zum Buhmann abgestempelt sahen. Diese reagieren nun mit gezielter Eigen-PR.
Inwieweit nun die neuen Leitsätze einen besseren Umgang mit Wikipedia ermöglichen, bleibt zu beobachten. Zumindest kann die Selbstverpflichtung ein wenig dazu beitragen, das Ansehen von Wikipedia und das Vertrauen in die Beiträge zu stabilisieren.
Spielwiese für Werbung
Fünf Leitsätze zur Arbeit mit Wikipedia wurden von elf großen PR-Agenturen in den USA ausgehandelt. Die Leitsätze gelten für die Agenturen als Maßgabe, um den wie es in der Veröffentlichung heißt "einzigartigen Wissensschatz" nicht zu verwässern und zu unterlaufen. Das Projekt solle auf Basis unabhängiger Autoren geführt werden, und dürfe nicht als Spielwiese für Werbung herangezogen werden.
Die Selbstverpflichtung für PR-Agenturen geht aus einem Treffen hervor, das bereits Anfang des Jahres stattgefunden hatte. Damit wollen die seriösen PR-Agenturen unterstreichen, wie richtig sie das rigorose Vorgehen gegen die Firma Wiki PR halten. Wiki PR hatte mithilfe zweier Mitarbeiter der Wikimedia Foundation im großen Stil Wikipedia-Einträge gegen Bezahlung ermöglicht, die nur zu Werbezwecken angelegt wurden und alles andere als objektiv waren. Als das Vorgehen bekannt wurde, wurden zahlreiche Autorenprofile gesperrt, die nur für diesen Zweck angelegt worden waren.
Es soll den damaligen Ermittlungen zufolge etliche Bezahl-Texte gegeben haben, die auf Personen, Unternehmen und Produkte hingewiesen hatten, die unter normalen Bedingungen nach den Grundsätzen der Enzyklopädie nie hätten veröffentlicht werden dürfen. Ob nun im Zuge der Ermittlungen alle Texte ermittelt und eliminiert wurden, ist nicht bekannt.
Die Wikimedia Foundation hatte im vergangenen Jahr rasch auf den PR-Skandal reagiert, der die Community erschüttert hatte, jedoch blieb der schwarze Peter bei den Werbeagenturen hängen, die sich zu Unrecht verallgemeinert zum Buhmann abgestempelt sahen. Diese reagieren nun mit gezielter Eigen-PR.
Inwieweit nun die neuen Leitsätze einen besseren Umgang mit Wikipedia ermöglichen, bleibt zu beobachten. Zumindest kann die Selbstverpflichtung ein wenig dazu beitragen, das Ansehen von Wikipedia und das Vertrauen in die Beiträge zu stabilisieren.
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