Samsung-Chef nach Herzinfarkt und Operation stabil
Der Vorsitzende von Samsung Electronics Lee Kun Hee ist nach einem Herzinfarkt und anschließender Operation wieder in einem stabilen Zustand. Der 72-jährige Chef des weltgrößten Elektronikherstellers war vorgestern in einem Krankenhaus behandelt worden.
Wie der US-Wirtschaftsdienst Bloomberg unter Berufung auf örtliche Korrespondenten berichtet, befindet sich Lee Kun Hee derzeit in einem Krankenhaus in Seoul, das ebenfalls zum Samsung-Konzern gehört, nachdem er wegen eines akuten Herzinfarkts wiederbelebt werden musste. Er war operiert worden, um seine Atmung zu erleichtern, nachdem er vorgestern über Atemprobleme geklagt hatte.
Zuletzt erwirtschafteten die Firmen der Samsung-Gruppe einen jährlichen Umsatz von 333,9 Billionen Won, was umgerechnet fast 237 Milliarden Euro entspricht. Sie waren somit für 23 Prozent des südkoreanischen Bruttoinlandsprodukts verantwortlich. Jüngst hatte der Patriarch seine Kinder zunehmend in Führungspositionen gehieft, damit diese seine Nachfolge antreten können.
Inzwischen ist sein Sohn Lee Jae Yong bereits seit einigen Jahren als Vize-Chef der Samsung-Gruppe tätig und gehört auch zum Vorstand von Samsung Electronics. Auch die anderen Nachfahren von Lee haben schon lange Führungspositionen in diversen Tochterunternehmen von Samsung inne. Die Börse reagierte positiv auf die Nachrichten zu Lees Gesundheitszustand und sorgte für einen Anstieg der Aktie um rund vier Prozent - die größte Zunahme innerhalb der letzten neun Monate.
Nachfolge noch offen
Lee gilt als Motor des Erfolgs von Samsung Electronics, der das Unternehmen nach der Übernahme des Chefpostens im Jahr 1987 zum größten Hersteller von Smartphones, Speichermodulen und Fernsehern gemacht hat. Natürlich profitierte er auch selbst davon und wurde zum reichsten Mann Südkoreas. Er ist auch der Chef der gesamten Samsung-Gruppe, zu der mehr als 70 Tochterfirmen gehören, die in diversen Geschäftsfeldern aktiv sind.Zuletzt erwirtschafteten die Firmen der Samsung-Gruppe einen jährlichen Umsatz von 333,9 Billionen Won, was umgerechnet fast 237 Milliarden Euro entspricht. Sie waren somit für 23 Prozent des südkoreanischen Bruttoinlandsprodukts verantwortlich. Jüngst hatte der Patriarch seine Kinder zunehmend in Führungspositionen gehieft, damit diese seine Nachfolge antreten können.
Inzwischen ist sein Sohn Lee Jae Yong bereits seit einigen Jahren als Vize-Chef der Samsung-Gruppe tätig und gehört auch zum Vorstand von Samsung Electronics. Auch die anderen Nachfahren von Lee haben schon lange Führungspositionen in diversen Tochterunternehmen von Samsung inne. Die Börse reagierte positiv auf die Nachrichten zu Lees Gesundheitszustand und sorgte für einen Anstieg der Aktie um rund vier Prozent - die größte Zunahme innerhalb der letzten neun Monate.
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