Amazon-Umsatzplus, Gewinn wird 'weginvestiert'
Der Online-Versandhändler Amazon setzt seinen wirtschaftlichen Kurs fort: Man kann den Umsatz kräftig steigern, investiert aber auch viel des Geldes, weshalb unter dem Strich nur wenig Gewinn übrig bleibt. Das war auch im ersten Quartal von 2014 so.
Wie unter anderem das Wall Street Journal (WSJ) berichtet, war der bekanntgegebene Gewinn gegenüber dem Umsatz deutlich kleiner und zwar verbuchte das in Seattle beheimatete Unternehmen ein Plus von 108 Millionen Dollar. Auch das stellt eine Steigerung zum ersten Quartal des Jahres dar, damals waren es 82 Millionen Dollar.
Der Grund für die verhältnismäßig magere Umsatz/Gewinn-Ausbeute ist schnell erklärt: Das Unternehmen investiert massiv in neue Dienste und Produkte, man will damit natürlich seine Basis für die Zukunft absichern.
Diese Kosten zehren die Gewinne also auf, was an der Börse nur ungern gesehen wird. Das WSJ stellt aber fest, dass Analysten und Investoren bei Amazon üblicherweise "im Zweifel für den Angeklagten" seien, zumindest wenn sie sehen, dass die Investitionen zu Wachstum führen.
Siehe auch: Amazon Fire TV - Streaming & Android-Spielekonsole
Umsatz: 23 Prozent nach oben
Amazon konnte seinen Umsatz im ersten Quartal des Jahres (1Q14) ordentlich steigern: Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ging es um immerhin 23 Prozent nach oben, genauer gesagt schrieb man aktuell 19,74 Milliarden Dollar, vor einem Jahr waren es 16,1 Milliarden Dollar. Damit konnte man auch die Voraussagen übertreffen, Analysten hatten im Vorfeld einen Umsatz von 19,43 Milliarden Dollar prognostiziert.Wie unter anderem das Wall Street Journal (WSJ) berichtet, war der bekanntgegebene Gewinn gegenüber dem Umsatz deutlich kleiner und zwar verbuchte das in Seattle beheimatete Unternehmen ein Plus von 108 Millionen Dollar. Auch das stellt eine Steigerung zum ersten Quartal des Jahres dar, damals waren es 82 Millionen Dollar.
Der Grund für die verhältnismäßig magere Umsatz/Gewinn-Ausbeute ist schnell erklärt: Das Unternehmen investiert massiv in neue Dienste und Produkte, man will damit natürlich seine Basis für die Zukunft absichern.
"Im Zweifel für den Angeklagten"
Dazu zählen vor allem der Auf- und Ausbau der logistischen Seite, etwa bei Lagerhallen und Versandzentren, die Aktivitäten der Cloud-Sparte Amazon Web Services sowie die Entwicklung neuer Hardware. Zuletzt hat das Unternehmen eine neue Set-Top-Box namens Fire TV vorgestellt, demnächst könnte auch das langerwartete Amazon-Smartphone folgen.Diese Kosten zehren die Gewinne also auf, was an der Börse nur ungern gesehen wird. Das WSJ stellt aber fest, dass Analysten und Investoren bei Amazon üblicherweise "im Zweifel für den Angeklagten" seien, zumindest wenn sie sehen, dass die Investitionen zu Wachstum führen.
Siehe auch: Amazon Fire TV - Streaming & Android-Spielekonsole
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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