Google Play bekommt "Passwort immer bestätigen"
Das Suchmaschinenunternehmen hat begonnen, ein Update für seinen App-Shop zu verteilen: Play Store-Version 4.6.16 bringt erweiterte Einstellungen zur Passwort-Abfrage, was wohl eine Reaktion auf eine Klage ist.
Erst vor wenigen Tagen berichteten wir über eine US-Mutter, die Google verklagt hat, weil ihr fünfjähriger Sohn in einem Mobilspiel In-App-Käufe vorgenommen hat. Dies konnte er aber nur deshalb tun, weil es im Play Store ein 30-Minuten-Zeitfenster gibt, in dem das Passwort nicht neu eingegeben werden muss (wenn man das vorher gemacht hat).
Mit dem Update entschärft Google die Problematik bzw. verfeinert die entsprechenden Einstellungsmöglichkeiten. Denn künftig wird es drei Optionen dazu geben: So kann man bestimmen, ob das Passwort "für alle Käufe über Google Play auf diesem Gerät", "alle 30 Minuten" oder "nie" abgefragt werden soll. Mit erstgenannter Einstellung können Eltern also "Zufallskäufe" ihrer Kinder unterbinden - zumindest wenn sie das zuvor ausgewählt haben.
Das Update auf Play-Store-Version 4.6.16 bringt aber laut Android Police auch einige weitere Änderungen mit: So können nun Apps, die in der "Alle"-Übersicht zu finden sind, mehrfach ausgewählt und installiert werden. Mehrfaches Löschen ist hingegen nicht mehr möglich. Praktisch: Löscht man eine App aus dieser Liste, dann springt die Anzeige nicht mehr automatisch nach oben.
Die Punkte "Einstellungen" und "Hilfe" sind nun in die seitliche Navigation gewandert, diese UI-Anpassung hat Google zuletzt auch bei vielen anderen Apps durchgeführt. Die verwirrende und eigentlich sogar falsche Formulierung "Widgets automatisch hinzufügen" in den Einstellungen wurde umbenannt, statt von "Widgets" spricht man nun von "Icons". Das ist wesentlich logischer, da es hier schon immer um Symbole ging.
Play-Store-Updates können nun auch erzwungen werden (Tappen auf die Build-Version ganz unten), dazu kommen auch noch einige kleinere Anpassungen der Optik. Zur Anfangs erwähnten Klagethematik passend ist auch eine neue explizite(re) Warnung vor möglichen In-App-Käufen, diese wird bei erstmaliger Installation klar sichtbar eingeblendet.
Mit dem Update entschärft Google die Problematik bzw. verfeinert die entsprechenden Einstellungsmöglichkeiten. Denn künftig wird es drei Optionen dazu geben: So kann man bestimmen, ob das Passwort "für alle Käufe über Google Play auf diesem Gerät", "alle 30 Minuten" oder "nie" abgefragt werden soll. Mit erstgenannter Einstellung können Eltern also "Zufallskäufe" ihrer Kinder unterbinden - zumindest wenn sie das zuvor ausgewählt haben.
Das Update auf Play-Store-Version 4.6.16 bringt aber laut Android Police auch einige weitere Änderungen mit: So können nun Apps, die in der "Alle"-Übersicht zu finden sind, mehrfach ausgewählt und installiert werden. Mehrfaches Löschen ist hingegen nicht mehr möglich. Praktisch: Löscht man eine App aus dieser Liste, dann springt die Anzeige nicht mehr automatisch nach oben.
Die Punkte "Einstellungen" und "Hilfe" sind nun in die seitliche Navigation gewandert, diese UI-Anpassung hat Google zuletzt auch bei vielen anderen Apps durchgeführt. Die verwirrende und eigentlich sogar falsche Formulierung "Widgets automatisch hinzufügen" in den Einstellungen wurde umbenannt, statt von "Widgets" spricht man nun von "Icons". Das ist wesentlich logischer, da es hier schon immer um Symbole ging.
Play-Store-Updates können nun auch erzwungen werden (Tappen auf die Build-Version ganz unten), dazu kommen auch noch einige kleinere Anpassungen der Optik. Zur Anfangs erwähnten Klagethematik passend ist auch eine neue explizite(re) Warnung vor möglichen In-App-Käufen, diese wird bei erstmaliger Installation klar sichtbar eingeblendet.
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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