Satya Nadella: Erstes Interview als Microsoft-CEO
Seit Anfang des Monats hat der Redmonder Konzern einen neuen Chef. In seinem ersten Interview als Chief Executive Officer von Microsoft sprach Satya Nadella nun über seine neue Rolle, seine Pläne sowie seine beiden Vorgänger.
Nach etwas mehr als zwei Wochen Eingewöhnungszeit hat der Mann, der einen der größten IT-Konzerne der Welt leitet, gegenüber der New York Times sein erstes großes Interview gegeben. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen allerdings nicht unbedingt harte Fakten zu Hard- oder Software, Satya Nadella wurde vor allem über seinen Führungsstil und seine eigene Person befragt.
Satya Nadella, Bill Gates und Steve Ballmer
Der erst dritte CEO von Microsoft wurde zunächst auf seine beiden Vorgänger Bill Gates und Steve Ballmer angesprochen, da er natürlich mit den beiden Microsoft-Legenden verglichen wird. Er selbst habe sich die Frage gestellt, wie er neben den beiden wirke, das habe er auch Ballmer gefragt.
Ballmers Antwort, so Nadella: "Wen kümmert das? Der Kontext ist nun viel anders. Das einzige für mich Wichtige ist, was du mit den Karten, die du bekommen hast, machst. Darauf musst du dich konzentrieren und nicht auf vergleichende Benchmarks." Laut Nadella sei die Lektion gewesen, dass man auf dem Boden bleiben und mit sich selbst "brutal ehrlich" sein müsse, so der 46-Jährige.
Auch Microsoft-Co-Gründer Bill Gates kam zur Sprache, dieser übernimmt bekanntlich wieder eine aktivere Rolle in Redmond. Laut Nadella ist Gates "die analytisch härteste Person", die er kenne. In einem Meeting könne Gates bereits in den ersten fünf Sekunden eine logische Schwäche finden, was aber nicht mit Sturheit zu tun habe. "Ich war anfangs sehr eingeschüchtert", sagt Nadella. Gates sei aber in Wirklichkeit sehr "geerdet" und man könne auch dagegenhalten: "Er diskutiert mit einem ein paar Minuten lang energisch, ist dann aber der erste, der 'Oh, du hast Recht' sagen kann."
Er gibt auch einige Einblicke in seinen Werdegang und seinen Führungsstil: Laut Satya Nadella sei es die wichtigste Eigenschaft eines Managers, das Vertrauen seiner Mitarbeiter zu stärken. Das sei eine Lehre gewesen, die er als Kind als Werfer beim Cricket gelernt habe, so Nadella.
Der Microsoft-CEO spricht auch über Dinge, auf die er allergisch reagiert: So mache es ihn "verrückt", wenn jemand von außen kommt und "So haben wir es immer gemacht" oder wenn ein (interner) Mitarbeiter "So machen wir es üblicherweise" sagt. "Beides sind sehr gefährliche Fallen", meint Nadella. Vielmehr müsse es darum gehen, wichtige Erfahrungen auf den aktuellen Kontext anzuwenden und die Standards anzuheben.
Satya Nadella, Bill Gates und Steve Ballmer
Der erst dritte CEO von Microsoft wurde zunächst auf seine beiden Vorgänger Bill Gates und Steve Ballmer angesprochen, da er natürlich mit den beiden Microsoft-Legenden verglichen wird. Er selbst habe sich die Frage gestellt, wie er neben den beiden wirke, das habe er auch Ballmer gefragt.
Ballmers Antwort, so Nadella: "Wen kümmert das? Der Kontext ist nun viel anders. Das einzige für mich Wichtige ist, was du mit den Karten, die du bekommen hast, machst. Darauf musst du dich konzentrieren und nicht auf vergleichende Benchmarks." Laut Nadella sei die Lektion gewesen, dass man auf dem Boden bleiben und mit sich selbst "brutal ehrlich" sein müsse, so der 46-Jährige.
Auch Microsoft-Co-Gründer Bill Gates kam zur Sprache, dieser übernimmt bekanntlich wieder eine aktivere Rolle in Redmond. Laut Nadella ist Gates "die analytisch härteste Person", die er kenne. In einem Meeting könne Gates bereits in den ersten fünf Sekunden eine logische Schwäche finden, was aber nicht mit Sturheit zu tun habe. "Ich war anfangs sehr eingeschüchtert", sagt Nadella. Gates sei aber in Wirklichkeit sehr "geerdet" und man könne auch dagegenhalten: "Er diskutiert mit einem ein paar Minuten lang energisch, ist dann aber der erste, der 'Oh, du hast Recht' sagen kann."
Er gibt auch einige Einblicke in seinen Werdegang und seinen Führungsstil: Laut Satya Nadella sei es die wichtigste Eigenschaft eines Managers, das Vertrauen seiner Mitarbeiter zu stärken. Das sei eine Lehre gewesen, die er als Kind als Werfer beim Cricket gelernt habe, so Nadella.
Der Microsoft-CEO spricht auch über Dinge, auf die er allergisch reagiert: So mache es ihn "verrückt", wenn jemand von außen kommt und "So haben wir es immer gemacht" oder wenn ein (interner) Mitarbeiter "So machen wir es üblicherweise" sagt. "Beides sind sehr gefährliche Fallen", meint Nadella. Vielmehr müsse es darum gehen, wichtige Erfahrungen auf den aktuellen Kontext anzuwenden und die Standards anzuheben.
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