Neuer Microsoft-CEO:
Presse weiß es immer besser
Auch die Presse hat sich in diversen Artikel zur Ernennung von Satya Nadella zum neuen Microsoft-CEO und Nachfolger von Steve Ballmer geäußert. Wie so oft, meinen viele Journalisten grundsätzlich besser zu wissen, wie man den weltgrößten Softwarekonzern führt als die Führungsriege des Unternehmens selbst.
Das Spektrum der Rückmeldungen reicht von durchdachten Analysen, bis hin zu einfach nur lächerlichen Kommentaren. Besonders zu beachten ist die indische Presse, denn von dort kommt aufgrund der Herkunft von Nadella natürlich ein überwältigend positives und vor allem stolzes Echo.
Satya Nadella, CEO von Microsoft
Microsoft-Spezialistin Ina Fried, die inzwischen für das mit diversen rennomierten US-Journalisten besetzte neue Magazin Recode schreibt, kommt in ihrem Meinungsartikel zum neuen CEO vor allem zu einem Schluss: Nadellas wichtigste Aufgabe ist es, das noch immer in den Kinderschuhen steckende Geschäft mit mobilen Endgeräten wie Smartphones und Tablets sowie den dazugehörigen Betriebssystemen "in Ordnung zu bringen".
Durch die Vereinigung der Grundlagen von Windows und Windows Phone habe man zwar bereits die richtigen ersten Schritte gemacht, aber noch gebe es unendlich viel zu tun. Aktuell gebe es unter anderem insgesamt ganze drei Betriebssysteme für Mobilgeräte, so dass Nadella eben für Klarheit sorgen muss, so dass Hersteller und Kunden nicht mehr verunsichert werden, so Fried.
Beim Wall Street Journal hat man das erste Schreiben von Nadella an die Microsoft-Mitarbeiter analysiert und meint, dass Worte wie "magische Dinge" und "Kreationen" eher zu Disney oder Steve Jobs passen würden, es aber vielleicht auch wichtig sei, dass die Angestellten langsam dazu gebracht werden, an derartige Visionen zu glauben.
Bill Gates, Satya Nadella, Steve Ballmer - die drei Microsoft-CEOs
Auch Nadellas Ankündigung, dass er auf die Unterstützung von Steve Ballmer und vor allem Bill Gates an seiner Seite setzt, lässt die erfahrenen Wirtschaftsjournalisten aufhorchen, denn fraglich sei nun, wie viel Einfluss der Firmengründer künftig haben wird. Auch bei Strategiefragen bleibe abzuwarten, ob Gates dem neuen Chef bei seinen Entscheidungen im Weg stehen könnte.
Weitere Fragen sind die Pläne für Nokia, zu denen noch keine Klarheit herrsche, die Ausrichtung auf Business-Produkte, die Nadellas eigentliches Steckenpferd sind und die Frage, ob das Unternehmen wirklich in der Lage ist, sowohl Firmen, als auch private Kunden wie erhofft möglichst gewinnbringend anzusprechen.
Diese Frage stellt man sich auch bei Engadget, denn Nadella hat bisher keine Erfahrung im Bereich der Hardware, während Microsoft gerade in diesem Segment jetzt und in Zukunft immer stärker aktiv werden will. Der neue CEO müsse das Jahrzehnte alte Riesenunternehmen in ein neues Territorium führen und dabei sicherstellen, dass man nicht wie im Fall der Smartphones den nächsten wichtigen Technologietrend verpasst, heißt es.
Satya Nadella, CEO von Microsoft
Microsoft-Spezialistin Ina Fried, die inzwischen für das mit diversen rennomierten US-Journalisten besetzte neue Magazin Recode schreibt, kommt in ihrem Meinungsartikel zum neuen CEO vor allem zu einem Schluss: Nadellas wichtigste Aufgabe ist es, das noch immer in den Kinderschuhen steckende Geschäft mit mobilen Endgeräten wie Smartphones und Tablets sowie den dazugehörigen Betriebssystemen "in Ordnung zu bringen".
Durch die Vereinigung der Grundlagen von Windows und Windows Phone habe man zwar bereits die richtigen ersten Schritte gemacht, aber noch gebe es unendlich viel zu tun. Aktuell gebe es unter anderem insgesamt ganze drei Betriebssysteme für Mobilgeräte, so dass Nadella eben für Klarheit sorgen muss, so dass Hersteller und Kunden nicht mehr verunsichert werden, so Fried.
Beim Wall Street Journal hat man das erste Schreiben von Nadella an die Microsoft-Mitarbeiter analysiert und meint, dass Worte wie "magische Dinge" und "Kreationen" eher zu Disney oder Steve Jobs passen würden, es aber vielleicht auch wichtig sei, dass die Angestellten langsam dazu gebracht werden, an derartige Visionen zu glauben.
Bill Gates, Satya Nadella, Steve Ballmer - die drei Microsoft-CEOs
Auch Nadellas Ankündigung, dass er auf die Unterstützung von Steve Ballmer und vor allem Bill Gates an seiner Seite setzt, lässt die erfahrenen Wirtschaftsjournalisten aufhorchen, denn fraglich sei nun, wie viel Einfluss der Firmengründer künftig haben wird. Auch bei Strategiefragen bleibe abzuwarten, ob Gates dem neuen Chef bei seinen Entscheidungen im Weg stehen könnte.
Weitere Fragen sind die Pläne für Nokia, zu denen noch keine Klarheit herrsche, die Ausrichtung auf Business-Produkte, die Nadellas eigentliches Steckenpferd sind und die Frage, ob das Unternehmen wirklich in der Lage ist, sowohl Firmen, als auch private Kunden wie erhofft möglichst gewinnbringend anzusprechen.
Diese Frage stellt man sich auch bei Engadget, denn Nadella hat bisher keine Erfahrung im Bereich der Hardware, während Microsoft gerade in diesem Segment jetzt und in Zukunft immer stärker aktiv werden will. Der neue CEO müsse das Jahrzehnte alte Riesenunternehmen in ein neues Territorium führen und dabei sicherstellen, dass man nicht wie im Fall der Smartphones den nächsten wichtigen Technologietrend verpasst, heißt es.
Thema:
Microsofts Aktienkurs unter Satya
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