Gates, Zuckerberg & Newell werben für Informatik
Man mag es eigentlich gar nicht glauben, aber es gibt einen riesigen Bedarf nach Informatikern und Programmierern. In den USA gibt es deshalb Anfang Dezember eine Kampagne namens Hour of Code, diese wirbt mit zahlreichen Prominenten.
Diese "Stunde des Codes" findet zwischen 7. und 15. Dezember statt und ist ein Bestandteil der "Computer Science Education Week"-Aktion. Microsoft hat nun per Blog-Beitrag von General Counsel Brad Smith auch seine Teilnahme angekündigt (via Neowin).
Smith erklärt in seinem Beitrag, warum es diese Initiative überhaupt gibt: Demnach habe das US-amerikanische Statistikamt Bureau of Labor Statistics ermittelt, dass es jedes Jahr rund 122.000 neue Stellen als Informatiker (mit Bachelor-Abschluss als Voraussetzung) gebe, die Universitäten der USA aber nur etwa 51.000 entsprechende Absolventen "produzierten". Eine baldige Besserung der Lage sei laut Smith auch nicht zu erwarten, da neun von zehn Schulen nicht einmal Programmier- bzw. Computerkurse anbieten würden.
Deshalb macht Microsoft (neben Google) als zweites großes IT-Unternehmen bei der Inititaive mit, die dazugehörige Seite nennt sich kurz und bündig Code.org. Ein wichtiger Bestandteil ist dort die "Hour of Code"-Initiative und diese ist sicherlich auch für den europäischen Programmiernachwuchs interessant. Denn in der "Stunde des Codes" ist das drin, was draufsteht: In einstündigen Video-Anleitungen wird den Schülern und Studenten gezeigt, wie und wofür man Computer-Anwendungen erschaffen kann.
Für die Bewerbung der Aktion hat man sich zahlreiche höchst prominente Fürsprecher geholt, allen voran Microsoft-Mitgründer Bill Gates, Facebook-Chef Mark Zuckerberg und Valves Gabe Newell. Sie erzählen in einem Video, warum Programmieren wichtig ist (wahrscheinlich wäre eine Einblendung ihres aktuellen Kontostands noch effektiver gewesen), US-Schüler können übrigens auch Video-Konferenzen mit ihnen gewinnen.
Smith erklärt in seinem Beitrag, warum es diese Initiative überhaupt gibt: Demnach habe das US-amerikanische Statistikamt Bureau of Labor Statistics ermittelt, dass es jedes Jahr rund 122.000 neue Stellen als Informatiker (mit Bachelor-Abschluss als Voraussetzung) gebe, die Universitäten der USA aber nur etwa 51.000 entsprechende Absolventen "produzierten". Eine baldige Besserung der Lage sei laut Smith auch nicht zu erwarten, da neun von zehn Schulen nicht einmal Programmier- bzw. Computerkurse anbieten würden.
Deshalb macht Microsoft (neben Google) als zweites großes IT-Unternehmen bei der Inititaive mit, die dazugehörige Seite nennt sich kurz und bündig Code.org. Ein wichtiger Bestandteil ist dort die "Hour of Code"-Initiative und diese ist sicherlich auch für den europäischen Programmiernachwuchs interessant. Denn in der "Stunde des Codes" ist das drin, was draufsteht: In einstündigen Video-Anleitungen wird den Schülern und Studenten gezeigt, wie und wofür man Computer-Anwendungen erschaffen kann.
Für die Bewerbung der Aktion hat man sich zahlreiche höchst prominente Fürsprecher geholt, allen voran Microsoft-Mitgründer Bill Gates, Facebook-Chef Mark Zuckerberg und Valves Gabe Newell. Sie erzählen in einem Video, warum Programmieren wichtig ist (wahrscheinlich wäre eine Einblendung ihres aktuellen Kontostands noch effektiver gewesen), US-Schüler können übrigens auch Video-Konferenzen mit ihnen gewinnen.
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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