Data Becker: 2014 bringt das Aus für den IT-Verlag
Der 1981 gegründete IT-Fachverlag schließt mit Ende März 2014 seine Pforten, das bestätigte das Düsseldorfer Unternehmen heute. Details zu den Hintergründen sind derzeit noch nicht bekannt. Data Becker will Teile seines Angebots, allen voran die Softwaresparte, verkaufen.
Wie die WirtschaftsWoche auf ihrer Webseite berichtet, hat eine Sprecherin von Data Becker bestätigt, dass man zum 31. März 2014 den Betrieb schließen werde. Sie sagte außerdem, dass man bis zu diesem Zeitpunkt "insbesondere Weiterentwicklung, Vertrieb und Support wesentlicher Softwareprodukte an Dritte" übergeben wolle.
Warum das in Düsseldorf ansässige Unternehmen, das seit rund 32 Jahren als Verlag sowie Software-Anbieter in Erscheinung tritt, schließen muss, ist nicht bekannt, dazu wollte sich Data Becker nicht äußern. Laut WirtschaftsWoche ist es momentan nicht klar, ob es bereits Kündigungen gegeben hat, derzeit arbeiten noch etwa 100 Mitarbeiter für den IT-Fachverlag.
Gegründet wurde das Unternehmen im Jahr 1981 von den Brüdern Achim und Harald Becker. Zunächst spezialisierte man sich auf Computerzubehör. Zwei Jahre nach der Gründung und zur Blütezeit der ersten Heimcomputer, allen voran des C64, wagte man den Schritt in das Verlagswesen. Und das Geschäft lief die ersten Jahre auch prächtig, Data Becker gelang es innerhalb kürzester Zeit zum erfolgreichsten und größten IT-Verlag (West-)Deutschlands zu werden.
Über die Gründe, die nun zum Niedergang geführt haben, kann man zwar nur spekulieren, allerdings dürfte Data Becker die gleichen Probleme gehabt haben wie viele andere (Print-)Verlage: Die Zielgruppe wandert immer mehr ins Internet aus, gerade im Bereich der PC-Hilfestellungen dürften heutzutage die wenigsten noch auf Papier-Bücher zurückreifen. Den Abstieg zeigen auch die Leserzahlen der zum Verlag gehörenden Zeitschrift PC Praxis: 1994 hatte man noch eine Auflage von 200.000 Exemplaren, Anfang des Vorjahres waren es noch rund 62.000 (IVW 01/2012).
Warum das in Düsseldorf ansässige Unternehmen, das seit rund 32 Jahren als Verlag sowie Software-Anbieter in Erscheinung tritt, schließen muss, ist nicht bekannt, dazu wollte sich Data Becker nicht äußern. Laut WirtschaftsWoche ist es momentan nicht klar, ob es bereits Kündigungen gegeben hat, derzeit arbeiten noch etwa 100 Mitarbeiter für den IT-Fachverlag.
Gegründet wurde das Unternehmen im Jahr 1981 von den Brüdern Achim und Harald Becker. Zunächst spezialisierte man sich auf Computerzubehör. Zwei Jahre nach der Gründung und zur Blütezeit der ersten Heimcomputer, allen voran des C64, wagte man den Schritt in das Verlagswesen. Und das Geschäft lief die ersten Jahre auch prächtig, Data Becker gelang es innerhalb kürzester Zeit zum erfolgreichsten und größten IT-Verlag (West-)Deutschlands zu werden.
Über die Gründe, die nun zum Niedergang geführt haben, kann man zwar nur spekulieren, allerdings dürfte Data Becker die gleichen Probleme gehabt haben wie viele andere (Print-)Verlage: Die Zielgruppe wandert immer mehr ins Internet aus, gerade im Bereich der PC-Hilfestellungen dürften heutzutage die wenigsten noch auf Papier-Bücher zurückreifen. Den Abstieg zeigen auch die Leserzahlen der zum Verlag gehörenden Zeitschrift PC Praxis: 1994 hatte man noch eine Auflage von 200.000 Exemplaren, Anfang des Vorjahres waren es noch rund 62.000 (IVW 01/2012).
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