Ballmer: Mobiler "Kaum-Anteil" ist eine Chance
Noch-Microsoft-Chef Steve Ballmer sprach beim jährlichen Analysten-Meeting ungewöhnlich offen über die mobile Marktsituation des Redmonder Unternehmens. Er sagte, dass man bei Mobilgeräten "praktisch keine Marktanteile" habe, was aber auch eine Chance sei.
Allzu oft passiert es nicht, dass ein CEO eines Milliarden-Dollar-Unternehmens Klartext spricht, der scheidende Chief Executive Officer von Microsoft, Steve Ballmer, hat nun aber genau das getan. Wie The Verge berichtet, räumte dieser auf einem Treffen mit Finanzanalysten ein, dass Microsoft im Mobilgeschäft "so gut wie keine Anteile" hätte.
Ist und bleibt ein Optimist: Noch-Microsoft-CEO Steve Ballmer
Ballmer merkte an, dass er nicht wisse, ob er deshalb enthusiastisch oder unangenehm angespannt sein solle. Er entschied sich aber für ersteres und meinte: "Ich bin ein optimistischer Typ. Für mich klingt ein geringer Marktanteil immer nach einer guten Gelegenheit." Und diese Gelegenheit heißt Nokia bzw. führte sie zur Übernahme des finnischen Herstellers.
Der noch amtierende Microsoft-CEO bedauerte auch, dass man sich nicht früher auf das mobile Geschäft konzentriert habe: "Es gab einen Zeitraum in den frühen 2000er-Jahren, in dem wir so konzentriert auf Windows (Vista) waren, dass wir nicht in der Lage waren, talentierte Entwickler für ein neues Gerät namens Phone abzuziehen."
Bereits kurz nach der Bekanntgabe seines bevorstehenden Rücktritts hatte Ballmer gemeint, dass Vista der größte Fehler seiner Amtszeit gewesen sei. Nun fügte er an, dass dieser wohl größere Konsequenzen gehabt habe, da die Vista-Entwicklung, die alles andere als glatt verlaufen ist, auch einen frühen Fokus auf Smartphones verhindert habe.
Details zur Zukunft von Windows Phone nannte Ballmer allerdings auch nicht, betonte aber, dass der Fokus auf die Marke Windows behalten und auch weiter ausgebaut werde. Windows müsse laut Ballmer auf allen Bereichen signalisieren, welches "Wertangebot" der Name mitbringt.
Siehe auch: Ballmer blickt zurück und bedauert Windows Vista
Ist und bleibt ein Optimist: Noch-Microsoft-CEO Steve Ballmer
Ballmer merkte an, dass er nicht wisse, ob er deshalb enthusiastisch oder unangenehm angespannt sein solle. Er entschied sich aber für ersteres und meinte: "Ich bin ein optimistischer Typ. Für mich klingt ein geringer Marktanteil immer nach einer guten Gelegenheit." Und diese Gelegenheit heißt Nokia bzw. führte sie zur Übernahme des finnischen Herstellers.
Der noch amtierende Microsoft-CEO bedauerte auch, dass man sich nicht früher auf das mobile Geschäft konzentriert habe: "Es gab einen Zeitraum in den frühen 2000er-Jahren, in dem wir so konzentriert auf Windows (Vista) waren, dass wir nicht in der Lage waren, talentierte Entwickler für ein neues Gerät namens Phone abzuziehen."
Bereits kurz nach der Bekanntgabe seines bevorstehenden Rücktritts hatte Ballmer gemeint, dass Vista der größte Fehler seiner Amtszeit gewesen sei. Nun fügte er an, dass dieser wohl größere Konsequenzen gehabt habe, da die Vista-Entwicklung, die alles andere als glatt verlaufen ist, auch einen frühen Fokus auf Smartphones verhindert habe.
Details zur Zukunft von Windows Phone nannte Ballmer allerdings auch nicht, betonte aber, dass der Fokus auf die Marke Windows behalten und auch weiter ausgebaut werde. Windows müsse laut Ballmer auf allen Bereichen signalisieren, welches "Wertangebot" der Name mitbringt.
Siehe auch: Ballmer blickt zurück und bedauert Windows Vista
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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