Ehemaliger Wikileaks-Server für 33.000 $ versteigert
Der schwedische Webhoster Bahnhof hat einen Server, auf dem einst die Whistleblower-Plattform Wikileaks betrieben wurde, versteigert. Immerhin 33.000 Dollar war der Höchstbietende zu zahlen bereit.
Bahnhof-Chef Jon Karlung hatte das Gerät auf der Handelsplattform eBay zum Verkauf gestellt. Es handle sich um ein "Relikt unserer Zeit" erklärte er. "Ich denke, die Kiste hat einen sehr hohen Symbolwert. In gewisser Weise ist es eine Art Artefakt, ein Objekt, dass seine Fußspuren in der Weltgeschichte hinterlassen hat", führte Karlung aus.
Wikileaks lief demnach auf genau diesem Server, als über die Plattform im Jahr 2010 die Kriegstagebücher der US-Militärs aus Afghanistan und dem Irak veröffentlicht wurden. Dies galt zu diesem Zeitpunkt als eine der größten Veröffentlichungen geheimer Informationen in der Geschichte. Heute dürfte sie allerdings von den Unterlagen getoppt werden, die Edward Snowden aus den internen Netzwerken des US-Geheimdienstes NSA herausschaffte.
Wie Karlung gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters berichtete, habe es sich bei dem Käufer um eine Person gehandelt, die nicht aus Schweden kommt. Weitere Details nannte er nicht. Auf dem Gerät seien allerdings auch keine Informationen mehr gespeichert, die Festplatte sei komplett gelöscht worden. Damit dürfte der Rechner auch für niemanden einen Wert haben, dem es vor allem darum geht, mehr über die Hintergründe des Leaks zu erfahren.
Der gesamte Betrag aus dem Verkauf soll laut dem Bahnhof-Chef gespendet werden. Dabei werden Organisationen bedacht, zu denen die Aktivitäten, die auf dem Server stattfanden, in Bezug stehen. Jeweils die Hälfte des Geldes geht an die Menschenrechtsorganisation "Reporter ohne Grenzen" sowie an die "5th of July Foundation", eine schwedische Organisation, die von Bahnhof-Mitarbeitern gegründet wurde und sich für die Freiheit im Internet einsetzt.
Wikileaks lief demnach auf genau diesem Server, als über die Plattform im Jahr 2010 die Kriegstagebücher der US-Militärs aus Afghanistan und dem Irak veröffentlicht wurden. Dies galt zu diesem Zeitpunkt als eine der größten Veröffentlichungen geheimer Informationen in der Geschichte. Heute dürfte sie allerdings von den Unterlagen getoppt werden, die Edward Snowden aus den internen Netzwerken des US-Geheimdienstes NSA herausschaffte.
Wie Karlung gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters berichtete, habe es sich bei dem Käufer um eine Person gehandelt, die nicht aus Schweden kommt. Weitere Details nannte er nicht. Auf dem Gerät seien allerdings auch keine Informationen mehr gespeichert, die Festplatte sei komplett gelöscht worden. Damit dürfte der Rechner auch für niemanden einen Wert haben, dem es vor allem darum geht, mehr über die Hintergründe des Leaks zu erfahren.
Der gesamte Betrag aus dem Verkauf soll laut dem Bahnhof-Chef gespendet werden. Dabei werden Organisationen bedacht, zu denen die Aktivitäten, die auf dem Server stattfanden, in Bezug stehen. Jeweils die Hälfte des Geldes geht an die Menschenrechtsorganisation "Reporter ohne Grenzen" sowie an die "5th of July Foundation", eine schwedische Organisation, die von Bahnhof-Mitarbeitern gegründet wurde und sich für die Freiheit im Internet einsetzt.
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