Kein Windows 8.1 auf MSDN, Entwickler stinksauer
Microsoft hat gestern bekannt gegeben, dass die RTM-Version "fertig" ist und Windows 8.1 ab sofort an Hardware-Partner ausgeliefert werde. Für Irritationen und Ärger sorgt dabei aber die Tatsache, dass Entwickler keinen Vorab-Zugang bekommen.
Drittentwickler und Partner von Microsoft sind stinksauer. Das liegt daran, dass das Redmonder Unternehmen beschlossen hat, beim Update auf Windows 8.1 auf einen Vorab-Download auf den beiden Spezialisten-Netzwerken TechNet und MSDN zu verzichten. Das bedeutet, dass Entwickler wie alle anderen bis zum 17. bzw. 18. Oktober warten müssen, bis sie ihre Software für das anfangs als "Blue" bekannte Update aktualisieren können.
Und wie Computer World berichtet, ist der Ärger der Entwickler groß: So sind etwa in einem gestern veröffentlichten Beitrag im Windows App Builder Blog zahlreiche Nutzerkommentare zu finden, die den Text mit dem Titel "Bereitet eure Apps für den Windows-8-.1-Start vor" als Hohn empfinden und Microsoft fragen: "Wie?"
"In einer Welt, die von pinken Einhörnern bevölkert wird und die voller Feenstaub ist, wäre dieser Rat ausreichend gewesen", schreibt ein verärgerter Entwickler mit dem Nickname brianjsw. "Als ich das letzte Mal aus dem Fenster gesehen habe, leben wir aber nach wie vor in der echten Welt. Und in dieser müssen Entwickler den Zugang zur RTM vor der allgemeinen Verfügbarkeit bekommen." Das ist auch der Grundtenor vieler anderer Nutzer.
In der gestrigen offiziellen Ankündigung der RTM-Fertigstellung und -Verteilung verweist das Unternehmen auf die Preview-Ausgaben von Windows 8.1 und Visual Studio 2013, damit hätten Entwickler alle Werkzeuge, die sie brauchen, in der Hand. Das ist für diese aber nicht genug, so mancher hebt den hohen Geldbetrag hervor, den er Microsoft für den Zugang zum Microsoft Developer Network (MSDN) überweist.
Auch der bekannte Microsoft-Kenner Paul Thurrott kritisierte die Entscheidung des Konzerns und schreibt auf WindowsITPro, dass das Unternehmen damit die "letzten Entwickler", die noch an Windows 8 glauben, vertreiben könnte. Thurrott befürchtet, dass in den nächsten zwei Monaten noch mehr App-Anbieter dem System den Rücken zukehren könnten, um auf populärere Plattformen wie iOS, Android und das Web umzuschwenken. Microsoft mache eine ohnehin schon angespannte Situation damit nur noch schlimmer: "Es ist nicht nur vermeidbar, sondern auch unlogisch und sinnlos", so das harte Urteil Thurrotts.
Siehe auch: Windows 8.1 - Microsoft bestätigt Freigabe der RTM
Und wie Computer World berichtet, ist der Ärger der Entwickler groß: So sind etwa in einem gestern veröffentlichten Beitrag im Windows App Builder Blog zahlreiche Nutzerkommentare zu finden, die den Text mit dem Titel "Bereitet eure Apps für den Windows-8-.1-Start vor" als Hohn empfinden und Microsoft fragen: "Wie?"
"In einer Welt, die von pinken Einhörnern bevölkert wird und die voller Feenstaub ist, wäre dieser Rat ausreichend gewesen", schreibt ein verärgerter Entwickler mit dem Nickname brianjsw. "Als ich das letzte Mal aus dem Fenster gesehen habe, leben wir aber nach wie vor in der echten Welt. Und in dieser müssen Entwickler den Zugang zur RTM vor der allgemeinen Verfügbarkeit bekommen." Das ist auch der Grundtenor vieler anderer Nutzer.
In der gestrigen offiziellen Ankündigung der RTM-Fertigstellung und -Verteilung verweist das Unternehmen auf die Preview-Ausgaben von Windows 8.1 und Visual Studio 2013, damit hätten Entwickler alle Werkzeuge, die sie brauchen, in der Hand. Das ist für diese aber nicht genug, so mancher hebt den hohen Geldbetrag hervor, den er Microsoft für den Zugang zum Microsoft Developer Network (MSDN) überweist.
Auch der bekannte Microsoft-Kenner Paul Thurrott kritisierte die Entscheidung des Konzerns und schreibt auf WindowsITPro, dass das Unternehmen damit die "letzten Entwickler", die noch an Windows 8 glauben, vertreiben könnte. Thurrott befürchtet, dass in den nächsten zwei Monaten noch mehr App-Anbieter dem System den Rücken zukehren könnten, um auf populärere Plattformen wie iOS, Android und das Web umzuschwenken. Microsoft mache eine ohnehin schon angespannte Situation damit nur noch schlimmer: "Es ist nicht nur vermeidbar, sondern auch unlogisch und sinnlos", so das harte Urteil Thurrotts.
Siehe auch: Windows 8.1 - Microsoft bestätigt Freigabe der RTM
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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