Amazon testet in Cupertino eigenes Mobilfunknetz
Dass der Versandhausriese Amazon gerne seine Fühler in Richtung neuer Märkte und Produkte ausstreckt, ist nicht unbedingt etwas Neues. Nun soll das Unternehmen ein eigenes Mobilfunknetz ausprobieren - und das in jenem Städtchen, in dem Apple seinen Sitz hat.
Der kalifornische iPhone-Hersteller, mit dem Amazon in Sachen Tablets auch in Konkurrenz steht, dürfte mit diesem ersten Feldversuch allerdings nicht zu tun haben. Wie das Wirtschaftsportal Bloomberg schreibt, handelt es sich bei diesem Test um eine Zusammenarbeit mit Globalstar, dem Betreiber eines Satellitenkommunikationsnetzwerks.
Details nennt Bloomberg, wo man sich auf die üblichen "mit der Angelegenheit vertraute Quelle" beruft, zwar kaum, meint aber, dass der Test die weitere Richtung von Amazon andeute: Das Unternehmen, das mit klassischem Versandhandel begonnen und sich inzwischen zu einem bedeutenden Hersteller eigener Hardware gemausert hat, will nun wohl auch die Übermittlung der (digitalen) Inhalte selbst in die Hand nehmen.
Dass der Test in Cupertino stattfand, hat wohl eine recht einfache Erklärung: In Nachbarschaft zu Apple liegt auch eine Amazon-Einrichtung namens Lab126. Dort werden normalerweise die Kindle-Geräte entworfen.
Rückschlüsse darauf, dass der Amazon-Test aufgrund der Beteiligung des Kommunikationsunternehmens Globalstar etwas mit Satelliten zu tun hat, kann man nicht treffen. Denn Globalstar hat bei der US-amerikanischen Kommunikationsbehörde Federal Communications Commission (FCC) im vergangenen Herbst eine Erlaubnis beantragt, rund 80 Prozent seines Satelliten-Spektrums in einen terrestrischen "WLAN-ähnlichen" Dienst umwandeln zu dürfen.
Dieses geplante Netzwerk soll in der Lage sein, mehr Traffic durchleiten zu können als herkömmliche WLAN-Netze und das bei schnelleren Übertragungsgeschwindigkeiten. Globalstar plant, sollte man die FCC-Genehmigung bekommen, das Netzwerk an andere Unternehmen zu vermieten, erster Kunde könnte dementsprechend Amazon sein.
Details nennt Bloomberg, wo man sich auf die üblichen "mit der Angelegenheit vertraute Quelle" beruft, zwar kaum, meint aber, dass der Test die weitere Richtung von Amazon andeute: Das Unternehmen, das mit klassischem Versandhandel begonnen und sich inzwischen zu einem bedeutenden Hersteller eigener Hardware gemausert hat, will nun wohl auch die Übermittlung der (digitalen) Inhalte selbst in die Hand nehmen.
Dass der Test in Cupertino stattfand, hat wohl eine recht einfache Erklärung: In Nachbarschaft zu Apple liegt auch eine Amazon-Einrichtung namens Lab126. Dort werden normalerweise die Kindle-Geräte entworfen.
Rückschlüsse darauf, dass der Amazon-Test aufgrund der Beteiligung des Kommunikationsunternehmens Globalstar etwas mit Satelliten zu tun hat, kann man nicht treffen. Denn Globalstar hat bei der US-amerikanischen Kommunikationsbehörde Federal Communications Commission (FCC) im vergangenen Herbst eine Erlaubnis beantragt, rund 80 Prozent seines Satelliten-Spektrums in einen terrestrischen "WLAN-ähnlichen" Dienst umwandeln zu dürfen.
Dieses geplante Netzwerk soll in der Lage sein, mehr Traffic durchleiten zu können als herkömmliche WLAN-Netze und das bei schnelleren Übertragungsgeschwindigkeiten. Globalstar plant, sollte man die FCC-Genehmigung bekommen, das Netzwerk an andere Unternehmen zu vermieten, erster Kunde könnte dementsprechend Amazon sein.
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