Amazon soll noch für 2013 eigene Konsole planen
Im kommenden Herbst erscheinen mit der Xbox One und der PlayStation 4 gleich zwei neue Next-Gen-Konsolen, Gerüchten zufolge soll auch der Versandhausriese Amazon ein auf Android basierendes Gerät vorbereiten.
Wie das renommierte Gaming-Magazin Game Informer auf seiner Webseite berichtet, habe man von zwei mit den Amazon-Plänen vertrauten Personen erfahren, dass der Online-Händler aktuell eine eigene Android-Konsole entwickle. Diese soll noch Ende dieses Jahres in den Verkauf kommen, als wahrscheinlicher Termin wird hierfür der Black Friday, das ist in diesem Jahr der 29. November, angegeben.
Die Quellen, auf die sich Game Informer beruft, haben nach eigenen Angaben Fachwissen über die Hardware, die derzeit entwickelt wird. Details werden dazu allerdings nicht genannt, man hat immerhin verraten, dass die Konsole einen eigenen Controller mitbringen werde. Außerdem heißt es, dass man mit dem angeblich geplanten Gerät der eigene Spiele- und App-Plattform (Amazon App Store) zum Durchbruch verhelfen will.
Das Konzept dahinter erinnert stark an die Kindle-Fire-Tablets von Amazon: Diese verwenden eine stark modifizierte Version des mobilen Google-Betriebssystems, die Tablets des Versandhändlers dienen vor allem dazu, von Amazon angebotene Inhalte und Dienste zu verkaufen.
Ganz neu ist das Konzept einer Konsole mit Android natürlich nicht, die nun aufgetauchten Informationen erinnern in vielerlei Hinsicht auch an das per Kickstarter finanzierte Projekt Ouya. Laut Einschätzung des Gaming-Magazins (Amazon wollte die Angelegenheit nicht kommentieren) würde eine solche Konsole durchaus Sinn ergeben.
Denn im Gegensatz zu Ouya hätte der Versandhändler genügend Geld und Macht, um sich einen ernsthaften Versuch auf diesem Gebiet leisten zu können. Man verweist auch auf eines der Kerngeschäfte von Amazon, nämlich den Verkauf von Fernsehern. Game Informer wäre deshalb "alles andere als überrascht", sollte Amazon Kooperationen mit den TV-Herstellern abschließen, die Amazon-Technologie gleich direkt in die Fernseher einzubauen.
Die Quellen, auf die sich Game Informer beruft, haben nach eigenen Angaben Fachwissen über die Hardware, die derzeit entwickelt wird. Details werden dazu allerdings nicht genannt, man hat immerhin verraten, dass die Konsole einen eigenen Controller mitbringen werde. Außerdem heißt es, dass man mit dem angeblich geplanten Gerät der eigene Spiele- und App-Plattform (Amazon App Store) zum Durchbruch verhelfen will.
Das Konzept dahinter erinnert stark an die Kindle-Fire-Tablets von Amazon: Diese verwenden eine stark modifizierte Version des mobilen Google-Betriebssystems, die Tablets des Versandhändlers dienen vor allem dazu, von Amazon angebotene Inhalte und Dienste zu verkaufen.
Ganz neu ist das Konzept einer Konsole mit Android natürlich nicht, die nun aufgetauchten Informationen erinnern in vielerlei Hinsicht auch an das per Kickstarter finanzierte Projekt Ouya. Laut Einschätzung des Gaming-Magazins (Amazon wollte die Angelegenheit nicht kommentieren) würde eine solche Konsole durchaus Sinn ergeben.
Denn im Gegensatz zu Ouya hätte der Versandhändler genügend Geld und Macht, um sich einen ernsthaften Versuch auf diesem Gebiet leisten zu können. Man verweist auch auf eines der Kerngeschäfte von Amazon, nämlich den Verkauf von Fernsehern. Game Informer wäre deshalb "alles andere als überrascht", sollte Amazon Kooperationen mit den TV-Herstellern abschließen, die Amazon-Technologie gleich direkt in die Fernseher einzubauen.
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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