Lizenzkosten: Spotify feiert teuer erkaufte Erfolge
Der derzeit wohl bekannteste Musikstreaming-Dienst Spotify wird immer populärer, entsprechend konnte man dort die Umsätze verdoppeln. Profitabel ist das Angebot aber noch lange nicht, wie der Chef von Spotify verriet. Grund: hohe Lizenzkosten.
Spotify ist zweifellos eine Erfolgsgeschichte, allerdings muss man sie stets mit einem großen Aber erzählen: Bei Nutzern und Musikauswahl zeigt die Kurve schon die längste Zeit nach oben, so recht jubeln kann man dort aber noch nicht, da Profit außer Reichweite scheint.
Wie das Wall Street Journal (WSJ) unter Berufung auf ein Interview mit Spotify-Chef und -Mitgründer Daniel Ek berichtet, steigen nämlich nicht nur die Umsätze, sondern auch die Lizenzkosten, die man an diverse Rechtehalter zahlen muss.
Laut WSJ konnte der Streaming-Anbieter im Jahr 2011 einen Umsatz von 252 Millionen Dollar schreiben, im Vorjahr (2012) war es dann fast der doppelte Betrag, nämlich 576,5 Millionen Dollar. Fast schon paradox ist, dass von 2011 auf 2012 auch die Verluste gestiegen sind, nämlich von 60 Millionen auf 77 Millionen Dollar.
Und dieser für Spotify wirtschaftlich unerfreulicher Anstieg hat eben vor allem damit zu tun, dass man immer mehr abgeben muss, um die Musikindustrie zu entlohnen - laut dem Wall Street Journal war es seit dem Start im Jahr 2006 eine Summe von einer halben Milliarde Dollar. Nach Spotify-Angaben verschlingen die Auszahlungen an die Rechteinhaber rund 70 Prozent des Umsatzes.
Derzeit hat Spotify etwa sechs Millionen (Bezahl-)Abonnenten und 18 Millionen Gratis-Nutzer, die für maximal zehn Stunden im Monat auf (werbefinanziertes) Musik-Streaming zugreifen. Das schwedische Unternehmen, das damit die gleichen Probleme hat wie die Konkurrenten Pandora oder Rdio, setzt auf zwei Gegenmittel: Neue Märkte, vor allem in Asien, sollen für zusätzliche Einnahmequellen sorgen. Außerdem hofft man bei Spotify, dass die Musikindustrie die Lizenzgebühren senkt, entsprechende Verhandlungen laufen bereits.
Siehe auch: Thom Yorke von Radiohead wettert gegen Spotify
Wie das Wall Street Journal (WSJ) unter Berufung auf ein Interview mit Spotify-Chef und -Mitgründer Daniel Ek berichtet, steigen nämlich nicht nur die Umsätze, sondern auch die Lizenzkosten, die man an diverse Rechtehalter zahlen muss.
Laut WSJ konnte der Streaming-Anbieter im Jahr 2011 einen Umsatz von 252 Millionen Dollar schreiben, im Vorjahr (2012) war es dann fast der doppelte Betrag, nämlich 576,5 Millionen Dollar. Fast schon paradox ist, dass von 2011 auf 2012 auch die Verluste gestiegen sind, nämlich von 60 Millionen auf 77 Millionen Dollar.
Und dieser für Spotify wirtschaftlich unerfreulicher Anstieg hat eben vor allem damit zu tun, dass man immer mehr abgeben muss, um die Musikindustrie zu entlohnen - laut dem Wall Street Journal war es seit dem Start im Jahr 2006 eine Summe von einer halben Milliarde Dollar. Nach Spotify-Angaben verschlingen die Auszahlungen an die Rechteinhaber rund 70 Prozent des Umsatzes.
Derzeit hat Spotify etwa sechs Millionen (Bezahl-)Abonnenten und 18 Millionen Gratis-Nutzer, die für maximal zehn Stunden im Monat auf (werbefinanziertes) Musik-Streaming zugreifen. Das schwedische Unternehmen, das damit die gleichen Probleme hat wie die Konkurrenten Pandora oder Rdio, setzt auf zwei Gegenmittel: Neue Märkte, vor allem in Asien, sollen für zusätzliche Einnahmequellen sorgen. Außerdem hofft man bei Spotify, dass die Musikindustrie die Lizenzgebühren senkt, entsprechende Verhandlungen laufen bereits.
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