Erneute Sicherheitslücke in vielen Asus-Routern
Erneut ist eine Sicherheitslücke in Routern von Asus aufgetaucht, die es Angreifern ermöglicht, die Geräte weitgehend zu übernehmen und die Daten von ihren Nutzern auszuspionieren.
Eine entsprechende Analyse veröffentlichte der Sicherheits-Experte Kyle Lovett auf der renommierten Bugtraq-Mailingliste. Demnach liegt der Schwachpunkt im AiCloud-Mediaserver. Wenn dieser aktiviert ist, können Außenstehende unter anderem auf die Konfigurationsdateien des Systems zugreifen, in denen auch die Zugangsdaten zum Router in Klartext abgespeichert sind.
Darüber erhalten Angreifer beispielsweise von außen Zugang zu allen Speichermedien, die via USB an den Router angebunden sind. Aber auch freigegebene Bereiche des Speicherplatzes auf den Rechnern im lokalen Netzwerk stehen so nach außen hin offen.
Doch das Sicherheitsproblem lässt nicht nur das Auslesen, sondern auch das Überschreiben der Konfigurations-Dateien zu, schilderte Lovett. Dadurch können verschiedene Funktionen des Routers bei einer Attacke aktiviert werden. So wäre es beispielsweise möglich, einen VPN-Tunnel zu errichten, durch den der gesamte Netzwerkverkehr geschleust wird, um ihn anschließend an einem eigenen System durchzusehen.
Wie Lovett weiter ausführte, veröffentlichte er die Angaben nun, da er unzufrieden mit der Reaktion von Asus auf seine letzten Meldungen war. Erst im Juni hatte der Sicherheitsexperte auf das Problem hingewiesen, dass die Firmware auf einem inzwischen sechs Jahre alten Linux-Kernel basiert, in dem verschiedene Schwachpunkte enthalten sind, die seitdem öffentlich bekannt wurden. Aber auch andere Software-Komponenten seien veraltet.
Lovett kritisierte, dass Asus seine Nutzer nicht ausreichend über die vorhandenen Probleme informiere. Bis ein Update zur Verfügung steht, sollten möglichst AiCloud und UPnP deaktiviert und die Passwörter für den Zugang und das WLAN geändert werden. Betroffen sind den Angaben zufolge die Router-Modelle RT-AC66R, RT-AC66U, RT-N66R, RT-N66U, RT-AC56U, RT-N56R, RT-N56U, RT-N14U, RT-N16 und RT-N16R, wobei für die Geräte RT-AC66U und RT-N66U bereits eine neue Firmware zum Download bereitsteht.
Darüber erhalten Angreifer beispielsweise von außen Zugang zu allen Speichermedien, die via USB an den Router angebunden sind. Aber auch freigegebene Bereiche des Speicherplatzes auf den Rechnern im lokalen Netzwerk stehen so nach außen hin offen.
Doch das Sicherheitsproblem lässt nicht nur das Auslesen, sondern auch das Überschreiben der Konfigurations-Dateien zu, schilderte Lovett. Dadurch können verschiedene Funktionen des Routers bei einer Attacke aktiviert werden. So wäre es beispielsweise möglich, einen VPN-Tunnel zu errichten, durch den der gesamte Netzwerkverkehr geschleust wird, um ihn anschließend an einem eigenen System durchzusehen.
Wie Lovett weiter ausführte, veröffentlichte er die Angaben nun, da er unzufrieden mit der Reaktion von Asus auf seine letzten Meldungen war. Erst im Juni hatte der Sicherheitsexperte auf das Problem hingewiesen, dass die Firmware auf einem inzwischen sechs Jahre alten Linux-Kernel basiert, in dem verschiedene Schwachpunkte enthalten sind, die seitdem öffentlich bekannt wurden. Aber auch andere Software-Komponenten seien veraltet.
Lovett kritisierte, dass Asus seine Nutzer nicht ausreichend über die vorhandenen Probleme informiere. Bis ein Update zur Verfügung steht, sollten möglichst AiCloud und UPnP deaktiviert und die Passwörter für den Zugang und das WLAN geändert werden. Betroffen sind den Angaben zufolge die Router-Modelle RT-AC66R, RT-AC66U, RT-N66R, RT-N66U, RT-AC56U, RT-N56R, RT-N56U, RT-N14U, RT-N16 und RT-N16R, wobei für die Geräte RT-AC66U und RT-N66U bereits eine neue Firmware zum Download bereitsteht.
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