Amazon S3: Viele Milliarden Dateien offen zugänglich
Unternehmen jeder Größe lagern ihre Daten auf Cloud-Speicher von Amazon aus, doch diese sind dort nicht unbedingt sicher. Wie ein Sicherheitsforscher herausgefunden hat, liegen viele Dateien frei zugänglich auf den Servern.
Amazon stellt mit seinem S3 (Simple Storage Service) eine beliebte Methode zur Speicherung von größeren Datenmengen mit hohem Traffic dar und wird sowohl von kleinen StartUps als auch von großen Web-Unternehmen genutzt. Die dort gelagerten Dateien enthalten teilweise sensible Informationen über die Unternehmen oder deren Nutzer und sind bei falscher Konfiguration offen zugänglich.
In einem umfangreichen Test hat der Sicherheitsforscher Wil Vandevanter mehr als 12.000 Buckets (Datenspeicher) gefunden, wovon knapp 2000 komplett offen und frei zugänglich waren. In diesen Buckets hat er mehr als 126 Milliarden Dateien (!) gefunden, von denen die Besitzer in den meisten Fällen nicht wissen dürften, dass diese offen auf dem Server liegen.
Vandevanter hat aus dem gigantischen Berg von Dateien eine Stichprobe von 40.000 Dateien genommen und dabei viele unterschiedliche Informationen gefunden: Verkaufsstatistiken, Personalakten, Datenbanken, Backups und sogar die Sourcecodes einer Spiele-App. Bei einem Großteil der Dateien, ca. 60 Prozent, handelte es sich allerdings um Bilddateien.
Um die Daten zu finden hat der Sicherheitsforscher sich einiger Hilfsmittel bedient: Er nahm die Namen der laut Fortune 1000 größten Unternehmen und die Titel der laut Alexa 100.000 größten Webseiten und hat diese als Bucket-URL aufgerufen. Mithilfe der Bing Search API hat er dann herausgefunden ob diese offen sind und die Dateilisten gefunden.
Dem Dienstleister Amazon kann in diesem Fall allerdings keine Schuld zugeschoben werden, da alle Dateien und Buckets standardmäßig auf Privat gestellt und damit nicht zugänglich sind. Erst durch Konfigurationsfehler der Nutzer wurden die Daten öffentlich.
Amazon hat bereits reagiert und warnt die Nutzer der Web Services davor, dass ihre Dateien möglicherweise öffentlich zugänglich sind und diese die Einstellungen überprüfen sollten.
In einem umfangreichen Test hat der Sicherheitsforscher Wil Vandevanter mehr als 12.000 Buckets (Datenspeicher) gefunden, wovon knapp 2000 komplett offen und frei zugänglich waren. In diesen Buckets hat er mehr als 126 Milliarden Dateien (!) gefunden, von denen die Besitzer in den meisten Fällen nicht wissen dürften, dass diese offen auf dem Server liegen.
Vandevanter hat aus dem gigantischen Berg von Dateien eine Stichprobe von 40.000 Dateien genommen und dabei viele unterschiedliche Informationen gefunden: Verkaufsstatistiken, Personalakten, Datenbanken, Backups und sogar die Sourcecodes einer Spiele-App. Bei einem Großteil der Dateien, ca. 60 Prozent, handelte es sich allerdings um Bilddateien.
Um die Daten zu finden hat der Sicherheitsforscher sich einiger Hilfsmittel bedient: Er nahm die Namen der laut Fortune 1000 größten Unternehmen und die Titel der laut Alexa 100.000 größten Webseiten und hat diese als Bucket-URL aufgerufen. Mithilfe der Bing Search API hat er dann herausgefunden ob diese offen sind und die Dateilisten gefunden.
Dem Dienstleister Amazon kann in diesem Fall allerdings keine Schuld zugeschoben werden, da alle Dateien und Buckets standardmäßig auf Privat gestellt und damit nicht zugänglich sind. Erst durch Konfigurationsfehler der Nutzer wurden die Daten öffentlich.
Amazon hat bereits reagiert und warnt die Nutzer der Web Services davor, dass ihre Dateien möglicherweise öffentlich zugänglich sind und diese die Einstellungen überprüfen sollten.
Thema:
Amazons Aktienkurs in Euro
Videos zum Thema Amazon
- Birdfy Feeder 2 Pro im Test: Smarter Vogel-Fütterer meldet Besucher
- MacBook Neo: Apples Einsteiger-Notebook bleibt auch teurer attraktiv
- Magcubic HY300F: Ballförmiger Beamer ist für den WM-Spaß ungeeignet
- Wanbo Togo Pro: Gimbal-Beamer für Urlaub und Co. im Test
- Ctone Matrix Mini M2: Mini-PC mit viel Speicher fürs Geld im Test
Beiträge aus dem Forum
Interessante Links
Neue Nachrichten
- Fritz Service-Plus: Das bieten die neuen Premium-Support-Abos
- Retro-Gaming auf dem PC: Xbox bringt nun erste Klassiker zurück
- Amazon Fire TV: Neues Update bringt Adaptive-Display-Funktion
- Starlink abgemahnt: Verbraucherschutz kämpft gegen Preiserhöhung
- Apple behebt "Meine E-Mail-Adresse verbergen"-Sicherheitsproblem
- iPhone-18-Produktion startet: Foxconn stellt riesige Arbeiter-Armee auf
- 10x stärker als Stahl und nicht spröde: Forscher zeigen neue Legierung
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen