Wikimedia: Sieg im Rechtsstreit um Reise-Wiki
Wikipedia-Betreiber Wikimedia Foundation und das kommerzielle Unternehmen Internet Brands (IB) haben sich in einem Rechtsstreit um die Marke Wikivoyage geeinigt. IB hatte zuvor zwei (ehemalige) Freiwillige verklagt.
Die beiden wollten ihre Inhalte, die sie zuvor auf der (kommerziellen) Wikitravel-Seite erstellt hatten, auf Wikivoyage übersiedeln und diese dort unter einer Creative-Commons-Lizenz zur freien Nutzung veröffentlichen, erklärt die 'Wikimedia Foundation' in einem Blogbeitrag.
Internet Brands war aber der Ansicht, dass die Rechte an dem von den Freiwilligen erstellten Material dem US-Unternehmen gehörten, und ging juristisch gegen die Wikimedia Foundation, also jene Organisation, der Wikipedia und auch Wikivoyage gehört, vor. IB meinte, dass das einen Versuch (es war sogar von "Verschwörung" die Rede) darstelle, das eigene Reise-Wiki "widerrechtlich zu übernehmen."
Die Wikimedia Foundation wehrte sich juristisch und das erfolgreich: Gemeinsam mit den beiden verklagten Freiwilligen ging man vor ein Bundesgericht und reichte einen so genannten Anti-SLAPP-Antrag (SLAPP: "Strategische Klage gegen öffentliche Partizipation") gegen IB ein. Daraufhin musste IB zugeben, dass man keine rechtliche Basis für die Vorwürfe habe.
Wikimedia hat derweil selbst eine Gegenklage eingereicht, die vom Gericht verlangte, eine Entscheidung zu treffen, dass Internet Brands keine Grundlage habe, das Wikivoyage-Projekt zu blockieren.
Vergangenen Donnerstag wurde nun eine außergerichtliche Einigung unterschreiben, die verhindert, dass IB künftig (auf welche Weise auch immer) gegen das nichtkommerzielle Pendent vorgeht. Im Wesentlichen ist es aber ein Sieg für Wikimedia, da man sich in der Einigung lediglich dazu verpflichtet hat, die eigene Klage fallen zu lassen. Nachdem die rechtlichen Probleme nun ausgeräumt sind, ist Wikivoyage nun auch offiziell gestartet, schreibt die Foundation in ihrem Blog.
Siehe auch: Wikivoyage - Neues Reise-Portal geht an den Start
Internet Brands war aber der Ansicht, dass die Rechte an dem von den Freiwilligen erstellten Material dem US-Unternehmen gehörten, und ging juristisch gegen die Wikimedia Foundation, also jene Organisation, der Wikipedia und auch Wikivoyage gehört, vor. IB meinte, dass das einen Versuch (es war sogar von "Verschwörung" die Rede) darstelle, das eigene Reise-Wiki "widerrechtlich zu übernehmen."
Die Wikimedia Foundation wehrte sich juristisch und das erfolgreich: Gemeinsam mit den beiden verklagten Freiwilligen ging man vor ein Bundesgericht und reichte einen so genannten Anti-SLAPP-Antrag (SLAPP: "Strategische Klage gegen öffentliche Partizipation") gegen IB ein. Daraufhin musste IB zugeben, dass man keine rechtliche Basis für die Vorwürfe habe.
Wikimedia hat derweil selbst eine Gegenklage eingereicht, die vom Gericht verlangte, eine Entscheidung zu treffen, dass Internet Brands keine Grundlage habe, das Wikivoyage-Projekt zu blockieren.
Vergangenen Donnerstag wurde nun eine außergerichtliche Einigung unterschreiben, die verhindert, dass IB künftig (auf welche Weise auch immer) gegen das nichtkommerzielle Pendent vorgeht. Im Wesentlichen ist es aber ein Sieg für Wikimedia, da man sich in der Einigung lediglich dazu verpflichtet hat, die eigene Klage fallen zu lassen. Nachdem die rechtlichen Probleme nun ausgeräumt sind, ist Wikivoyage nun auch offiziell gestartet, schreibt die Foundation in ihrem Blog.
Siehe auch: Wikivoyage - Neues Reise-Portal geht an den Start
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