Sony startet weltweit ersten 4K-Distributionskanal
Der japanische Konzern hat auf der CES mehrere neue TV-Geräte mit der neuen (auch Ultra-HD bezeichneten) 4K-Auflösung vorgestellt, darunter einen 4K-OLED-TV (56 Zoll). Auch die Frage nach den Inhalten beantwortet Sony selbst.
Wie das Technik-Blog 'The Verge' berichtet, sind 4K-Fernseher einer der ganz großen Sony-Schwerpunkte auf der diesjährigen Consumer Electronics Show in Las Vegas. So haben die Japaner zwei Ultra-HD-Geräte (Bravia XBR-55X900A und XBR-65X900A) mit einer Diagonale von 55 bzw. 65 Zoll vorgestellt.
Außerdem zu sehen ist ein 56-Zoll-Prototyp auf Basis organischer Leuchtdioden, dieser hat ebenfalls eine 4K-Auflösung von 3840 x 2160 Pixel. Dieser markiert auch Sonys Rückkehr zur OLED-Technologie. Das japanische Unternehmen hat 2007 den ersten kommerziell erhältlichen OLED-Fernseher eingeführt, sich aber wenig später aus diesem Markt wieder zurückgezogen.
Sonys 4K-OLED-Fernseher (56 Zoll) wird derzeit noch als Prototyp geführt
Bisher war bei 4K-Geräten aber vor allem noch eine Frage zu beantworten, nämlich jene nach der Quelle für derartig hoch aufgelöste Inhalte: Hier hat Sony-Chef Kaz Hirai die Einführung eines eigenen Distributionsnetzwerks für 4K-Inhalte angekündigt. Dieses soll im nächsten Sommer in den USA starten, wie genau der Dienst funktionieren wird, verriet man aber leider nicht. Kaz Hirai deutete lediglich an, dass dieser Service nicht nur Filme in 4K-Auflösung liefern wird, sondern auch TV-Sendungen sowie Werbung.
Inhalte sollen nach Angaben von Sony aber auch auf Blu-ray-Datenträgern daherkommen: Laut 'Pressemitteilung' des japanischen Herstellers führt man dafür eine neue Bezeichnung ein, und zwar "Mastered in 4K". Für den Anfang ist die Veröffentlichung von fünf derartigen Filmen geplant, darunter "The Amazing Spider-Man", (das neue) "Total Recall" und "Battle: Los Angeles".
Allerdings kann man im Falle von "Mastered in 4K" wohl auch von so etwas wie einer Mogelpackung sprechen. So ist die Quelle für diese Filme zwar ein in 4K aufgelöster Master, auf Blu-ray ist der Streifen dann dennoch nur in 1080p kodiert. Besitzer eines 4K-Fernsehers können den Blu-ray-Film hochskalieren, meint Sony, was aber nur eine Not- oder Zwischenlösung sein kann.
Siehe auch: Sony stellt wasserfestes Xperia Z mit 1080p vor
Außerdem zu sehen ist ein 56-Zoll-Prototyp auf Basis organischer Leuchtdioden, dieser hat ebenfalls eine 4K-Auflösung von 3840 x 2160 Pixel. Dieser markiert auch Sonys Rückkehr zur OLED-Technologie. Das japanische Unternehmen hat 2007 den ersten kommerziell erhältlichen OLED-Fernseher eingeführt, sich aber wenig später aus diesem Markt wieder zurückgezogen.
Sonys 4K-OLED-Fernseher (56 Zoll) wird derzeit noch als Prototyp geführt
Bisher war bei 4K-Geräten aber vor allem noch eine Frage zu beantworten, nämlich jene nach der Quelle für derartig hoch aufgelöste Inhalte: Hier hat Sony-Chef Kaz Hirai die Einführung eines eigenen Distributionsnetzwerks für 4K-Inhalte angekündigt. Dieses soll im nächsten Sommer in den USA starten, wie genau der Dienst funktionieren wird, verriet man aber leider nicht. Kaz Hirai deutete lediglich an, dass dieser Service nicht nur Filme in 4K-Auflösung liefern wird, sondern auch TV-Sendungen sowie Werbung.
Inhalte sollen nach Angaben von Sony aber auch auf Blu-ray-Datenträgern daherkommen: Laut 'Pressemitteilung' des japanischen Herstellers führt man dafür eine neue Bezeichnung ein, und zwar "Mastered in 4K". Für den Anfang ist die Veröffentlichung von fünf derartigen Filmen geplant, darunter "The Amazing Spider-Man", (das neue) "Total Recall" und "Battle: Los Angeles".
Allerdings kann man im Falle von "Mastered in 4K" wohl auch von so etwas wie einer Mogelpackung sprechen. So ist die Quelle für diese Filme zwar ein in 4K aufgelöster Master, auf Blu-ray ist der Streifen dann dennoch nur in 1080p kodiert. Besitzer eines 4K-Fernsehers können den Blu-ray-Film hochskalieren, meint Sony, was aber nur eine Not- oder Zwischenlösung sein kann.
Siehe auch: Sony stellt wasserfestes Xperia Z mit 1080p vor
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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