Pseudo-Antivirus: Betrüger muss 4 Jahre in Haft
Ein schwedischer Staatsbürger, der Teil eines Rings von Internetbetrügern war, der zahllose unvorsichtige Nutzer um ihr Geld gebracht hat, ist zu einer langen Haftstrafe verurteilt worden. Er hatte Kreditkartenzahlungen von Betrugsopfern verarbeitet, die auf gefälschte Antivirus-Programme hereingefallen waren.
Wie 'TechFlash' berichtet, wurde Mikael Patrick S. von einem Richter im US-Bundesstaat Washington zu vier Jahren Gefängnis und der Zahlung von 650.000 Dollar verurteilt. Der Mann hatte die Kreditkartenzahlungen der Betrugsopfer erst ermöglicht und deshalb eine "instrumentelle Rolle" in dem Cybercrime-Ring gespielt.
Zusammen mit seinen Komplizen hatte der 37-Jährige über 960.000 Internet-User um ihr Geld gebracht. Der Gesamtschaden, der durch die Betrüger verursacht wurde, belief sich nach Angaben des Gerichts auf mehr als 71 Millionen US-Dollar. Die US-Justiz war dem Schweden durch Ermittlungen einer Spezialabteilung des FBI für Online-Kriminalität auf die Schliche gekommen.
S. und seine Mittäter hatten sich darauf spezialisiert, die Computer ihrer Opfer mit sogenannter "Scareware" zu infizieren. Diese gibt sich als Antivirus-Software aus und warnt die Nutzer vor angeblich bedrohlichen Viren, die den Rechner tatsächlich nicht wirklich befallen haben. Das Pseudo-Antivirus bietet dann eine Beseitigung der Bedrohung an, verlangt dafür aber ein Upgrade.
Um dieses durchzuführen, wird aber die Zahlung teilweise horrender Gebühren von bis zu rund 100 Euro verlangt. Da die Warnungen der Software immer wieder erscheinen, setzt dies so manchen ahnungslosen Anwender unter Druck, so dass sich viele Opfer letztlich entscheiden, die hohe Upgrade-Gebühr für das im Grunde nutzlose Antivirus-Tool zu zahlen.
Zusammen mit seinen Komplizen hatte der 37-Jährige über 960.000 Internet-User um ihr Geld gebracht. Der Gesamtschaden, der durch die Betrüger verursacht wurde, belief sich nach Angaben des Gerichts auf mehr als 71 Millionen US-Dollar. Die US-Justiz war dem Schweden durch Ermittlungen einer Spezialabteilung des FBI für Online-Kriminalität auf die Schliche gekommen.
S. und seine Mittäter hatten sich darauf spezialisiert, die Computer ihrer Opfer mit sogenannter "Scareware" zu infizieren. Diese gibt sich als Antivirus-Software aus und warnt die Nutzer vor angeblich bedrohlichen Viren, die den Rechner tatsächlich nicht wirklich befallen haben. Das Pseudo-Antivirus bietet dann eine Beseitigung der Bedrohung an, verlangt dafür aber ein Upgrade.
Um dieses durchzuführen, wird aber die Zahlung teilweise horrender Gebühren von bis zu rund 100 Euro verlangt. Da die Warnungen der Software immer wieder erscheinen, setzt dies so manchen ahnungslosen Anwender unter Druck, so dass sich viele Opfer letztlich entscheiden, die hohe Upgrade-Gebühr für das im Grunde nutzlose Antivirus-Tool zu zahlen.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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