Tesla-GPUs treiben Supercomputer auf 20 Petaflops
Der einst schnellste Supercomputer, der der freien Wissenschaft zur Verfügung steht, hat ein umfassendes Update erhalten. Der "Jaguar" am Oak Ridge National Laboratory der USA wird im Zuge dessen in "Titan" umbenannt.
Durch die Aufrüstung soll das zwei Jahre alte System wieder in die Spitzengruppe der Supercomputer aufrücken. Die Maschine soll so weiterhin dazu beitragen können, wichtige Probleme der menschlichen Gesellschaft zu lösen, erklärte Steve Scott, der bei Nvidia dafür zuständig ist, Grafikprozessoren auch anderen Anwendungsgebieten zuzuführen.
"Da gibt es beispielsweise medizinische Themen, viele Seuchen aller Art, aber auch die alternde Bevölkerung. Auch die Frage der Energieversorgung ist ein großes Problem für die Welt und unser Land", führte Scott aus. Computer würden verstärkt dazu beitragen, solche Probleme zu lösen.
Sein Unternehmen lieferte die 18.688 Tesla K20-Chips, mit denen der Rechner nun aufgerüstet wurde. Diese stehen den 6.274 Opteron-Prozessoren von AMD, die jeweils über 16 Kerne verfügen, bei den Berechnungen zur Seite. Im Zuge der Aufrüstung wurde dabei nicht nur die Rechenleistung, sondern auch die Energieeffizienz deutlich gesteigert.
Die Rechenleistung des Supercomputers wurde so von einst 2,3 Petaflops auf über 20 Petaflops ausgebaut. Der Energieverbrauch stieg im Zuge dessen nur von 7 auf 9 Megawatt. Hätte man die gleiche Leistung nur durch herkömmliche CPUs erreichen wollen, wäre es notwendig gewesen, mindestens 30 Megawatt bereitzustellen, rechnen die Entwickler vor. Die Tesla-Prozessoren werden zukünftig für rund 90 Prozent der Berechnungen verantwortlich sein.
Zusammengenommen stehen in den zahlreichen Knoten des Supercomputers über 700 Terabyte Arbeitsspeicher bereit. Trotz der signifikanten Leistungssteigerung belegt der Rechner in seinem Datenzentrum nicht mehr Platz als der Jaguar.
"Da gibt es beispielsweise medizinische Themen, viele Seuchen aller Art, aber auch die alternde Bevölkerung. Auch die Frage der Energieversorgung ist ein großes Problem für die Welt und unser Land", führte Scott aus. Computer würden verstärkt dazu beitragen, solche Probleme zu lösen.
Sein Unternehmen lieferte die 18.688 Tesla K20-Chips, mit denen der Rechner nun aufgerüstet wurde. Diese stehen den 6.274 Opteron-Prozessoren von AMD, die jeweils über 16 Kerne verfügen, bei den Berechnungen zur Seite. Im Zuge der Aufrüstung wurde dabei nicht nur die Rechenleistung, sondern auch die Energieeffizienz deutlich gesteigert.
Die Rechenleistung des Supercomputers wurde so von einst 2,3 Petaflops auf über 20 Petaflops ausgebaut. Der Energieverbrauch stieg im Zuge dessen nur von 7 auf 9 Megawatt. Hätte man die gleiche Leistung nur durch herkömmliche CPUs erreichen wollen, wäre es notwendig gewesen, mindestens 30 Megawatt bereitzustellen, rechnen die Entwickler vor. Die Tesla-Prozessoren werden zukünftig für rund 90 Prozent der Berechnungen verantwortlich sein.
Zusammengenommen stehen in den zahlreichen Knoten des Supercomputers über 700 Terabyte Arbeitsspeicher bereit. Trotz der signifikanten Leistungssteigerung belegt der Rechner in seinem Datenzentrum nicht mehr Platz als der Jaguar.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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