DoS-Angriffe auf Amazon:
Verhaftung auf Zypern
Als Ergebnis einer Zusammenarbeit internationaler Polizeibehörden ist es nun gelungen, einen mutmaßlichen Täter hinter Angriffen auf Amazon und andere Online-Händler im Jahr 2008 ausfindig zu machen und zu verhaften. Bei dem Mann handelt es sich um einen russischen Staatsbürger.
Wie der US-Staatsanwalt Jenny Durkan mitteilte, konnte der Verdächtige auf Zypern festgenommen werden. Dieser ist heute 25 Jahre alt. In Seattle im US-Bundesstaat Washington liegt bereits seit dem Mai des letzten Jahres eine Anklage gegen den mutmaßlichen Täter vor. Ihm werden neben den Angriffen auch andere Straftaten zur Last gelegt, berichtete die 'Seattle Times'.
So soll er im Oktober 2009 auch in einen Fall von Kreditkartenbetrug verwickelt sein. Die Anklage umfasst somit neben dem Punkt der Computersabotage auch den des Identitätsdiebstahls. Hierbei soll es um rund 28.000 Kreditkartennummern gegangen sein.
Bei den Angriffen auf Amazon, die Mitte 2008 stattfanden, wurde versucht, die Server zum Stillstand zu bringen, indem immer wieder in großer Zahl gezielt Seiten aufgerufen wurden, die große Bilder enthielten. Die Ermittler kamen dem Verdächtigen unter anderem dadurch auf die Spur, weil er versuchte in einschlägigen Online-Foren mit seinen Taten um Anerkennung zu werben. Außerdem soll er dem Anbieter Priceline.com, auf den ebenfalls Angriffe gefahren wurden, Hilfe bei der Abwehr angeboten haben.
Gegen einen mutmaßlichen Komplizen läuft in den USA bereits ein Verfahren. Laut den dort vorliegenden Unterlagen sollen die beiden Verdächtigen auch Angriffe auf eBay versucht haben, die aber offenbar weniger erfolgreich waren.
Nach dem Vollzug eines internationalen Haftbefehls in Zypern haben die US-Behörden nun die Auslieferung beantragt. Für die Angriffe auf die Online-Händler droht nun eine Haftstrafe von bis zu zehn Jahren. Weitere zwei Jahre könnten durch die Ahndung des Identitätsdiebstahls hinzukommen.
So soll er im Oktober 2009 auch in einen Fall von Kreditkartenbetrug verwickelt sein. Die Anklage umfasst somit neben dem Punkt der Computersabotage auch den des Identitätsdiebstahls. Hierbei soll es um rund 28.000 Kreditkartennummern gegangen sein.
Bei den Angriffen auf Amazon, die Mitte 2008 stattfanden, wurde versucht, die Server zum Stillstand zu bringen, indem immer wieder in großer Zahl gezielt Seiten aufgerufen wurden, die große Bilder enthielten. Die Ermittler kamen dem Verdächtigen unter anderem dadurch auf die Spur, weil er versuchte in einschlägigen Online-Foren mit seinen Taten um Anerkennung zu werben. Außerdem soll er dem Anbieter Priceline.com, auf den ebenfalls Angriffe gefahren wurden, Hilfe bei der Abwehr angeboten haben.
Gegen einen mutmaßlichen Komplizen läuft in den USA bereits ein Verfahren. Laut den dort vorliegenden Unterlagen sollen die beiden Verdächtigen auch Angriffe auf eBay versucht haben, die aber offenbar weniger erfolgreich waren.
Nach dem Vollzug eines internationalen Haftbefehls in Zypern haben die US-Behörden nun die Auslieferung beantragt. Für die Angriffe auf die Online-Händler droht nun eine Haftstrafe von bis zu zehn Jahren. Weitere zwei Jahre könnten durch die Ahndung des Identitätsdiebstahls hinzukommen.
Thema:
Amazons Aktienkurs in Euro
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