iOS: Einfacher 'Hack' ermöglicht gratis In-App-Käufe
Ein russischer Entwickler hat offenbar einen Weg gefunden, um Apples System für den Kauf von In-App-Artikeln zu umgehen. Dadurch ist bei Geräten mit Apples iOS der Einkauf in einer App scheinbar ohne Bezahlung möglich.
Die Methode setzt die Installation von zwei Sicherheitszertifikaten und eine Änderung des DNS-Eintrags voraus, so dass die jeweilige App beim "Einkauf" mit einem Server des Entwicklers kommuniziert. Sie soll ohne weiteres Wissen oder eine Entsperrung des jeweiligen iPhones oder iPads mittels eines Jailbreaks funktionieren, berichtet die russische Website 'I-EKB'. Der Entwickler hat inzwischen ein entsprechendes Video veröffentlicht, in dem der Ansatz in Aktion zu sehen ist.
Nach Angaben von '9to5Mac' konnte man den Hack inzwischen testen und dessen Funktion nachweisen. Der Nutzer gibt bei der Anwendung des Tricks jedoch unter anderem seinen Aufenthaltsort und einige Informationen zu seinem Gerät preis, wobei unklar ist, welche weiteren Daten gesammelt und wie diese verwendet werden könnten.
Apple ist zwar wahrscheinlich in der Lage, das Problem recht schnell in den Griff zu bekommen, doch insgesamt ist das Ganze für das Unternehmen wohl höchst problematisch. Hintergrund sind die riesigen Einnahmen, die Apple und seine Software-Partner aus In-App-Verkäufen erwirtschaften. Die Einfachheit des Hacks macht ihn jedoch auch für unerfahrene Anwender nutzbar, auch wenn das Vorgehen natürlich einem Betrugsversuch gleichkommt.
Nach Angaben von '9to5Mac' konnte man den Hack inzwischen testen und dessen Funktion nachweisen. Der Nutzer gibt bei der Anwendung des Tricks jedoch unter anderem seinen Aufenthaltsort und einige Informationen zu seinem Gerät preis, wobei unklar ist, welche weiteren Daten gesammelt und wie diese verwendet werden könnten.
Apple ist zwar wahrscheinlich in der Lage, das Problem recht schnell in den Griff zu bekommen, doch insgesamt ist das Ganze für das Unternehmen wohl höchst problematisch. Hintergrund sind die riesigen Einnahmen, die Apple und seine Software-Partner aus In-App-Verkäufen erwirtschaften. Die Einfachheit des Hacks macht ihn jedoch auch für unerfahrene Anwender nutzbar, auch wenn das Vorgehen natürlich einem Betrugsversuch gleichkommt.
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