Verpackung soll Frische von Waren überwachen
Bemis Company, ein Hersteller von Folien und Verpackungen aus den USA, will zukünftig gedruckte Elektronik in seine Produkte integrieren. Dafür arbeitet das Unternehmen in der kommenden Zeit mit dem norwegischen Pionier auf diesem Gebiet, Thin Film Electronics, zusammen.
Zu den wichtigsten Kunden der Firma Bemis gehören Unternehmen aus der Lebensmittel- und Pharma-Branche. Diesen sollen bald Verpackungsmaterialien angeboten werden können, die selbst überwachen können, ob die in ihnen enthaltenen Waren noch frisch sind.
Dafür sollen in Form von flexibler gedruckter Elektronik beispielsweise Sensoren in Plastikfolie integriert werden. Diese können dann messen, wie viel Zeit seit dem Verpacken vergangen ist und unter welchen Temperaturbedingungen die Waren gelagert werden. Wird es zu warm oder ist die Haltbarkeitsfrist abgelaufen, kann ein zusätzlich aufgedruckter Sender eine Messstation drahtlos darüber unterrichten, dass eine Ware kontrolliert oder nicht mehr verkauft werden sollte.
Die beiden Projektpartner rechnen damit, dass sie die ersten entsprechenden Verpackungen im Jahr 2014 auf den Markt bringen können. Die Technologie geht dabei deutlich darüber hinaus, was heute mit RFID-Chips geleistet werden kann. Diese lassen sich zwar ebenfalls drahtlos auslesen, können aber nur einmal gespeicherte Informationen abgeben und nicht aktiv die Umgebung überwachen.
Dafür sollen in Form von flexibler gedruckter Elektronik beispielsweise Sensoren in Plastikfolie integriert werden. Diese können dann messen, wie viel Zeit seit dem Verpacken vergangen ist und unter welchen Temperaturbedingungen die Waren gelagert werden. Wird es zu warm oder ist die Haltbarkeitsfrist abgelaufen, kann ein zusätzlich aufgedruckter Sender eine Messstation drahtlos darüber unterrichten, dass eine Ware kontrolliert oder nicht mehr verkauft werden sollte.
Die beiden Projektpartner rechnen damit, dass sie die ersten entsprechenden Verpackungen im Jahr 2014 auf den Markt bringen können. Die Technologie geht dabei deutlich darüber hinaus, was heute mit RFID-Chips geleistet werden kann. Diese lassen sich zwar ebenfalls drahtlos auslesen, können aber nur einmal gespeicherte Informationen abgeben und nicht aktiv die Umgebung überwachen.
Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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