Windows Phone 7: Microsoft verteidigt frühes Ende
Microsoft wusste von vornherein, dass Windows Phone 7 lediglich ein Zwischenschritt sein würde, bevor man mit dem Nachfolger Windows Phone 8 den endgültigen Schnitt machen und sich von Windows CE als Basis für Smartphone-Betriebssystem verabschieden würde.
Im Interview mit der britischen Ausgabe von 'Cnet' ließ Greg Sullivan, der als Senior Product Manager für das Windows Phone-Team arbeitet, jüngst verlauten, dass die Entwickler schon zu Zeiten, als man noch an Windows Phone 7 und 7.5 arbeitete, von den Zukunftsplänen wusste.
Es war von vornherein klar, dass Windows Phone in der uns bisher bekannten Form keine Zukunft haben würde. Dass Microsoft künftig voll auf einen einheitlichen Kernel für Windows 8 und Windows Phone 8 setzen würde, sei intern schon lange bekannt gewesen, gestand der Entwickler ein. Die Arbeiten dafür begannen seinen Angaben zufolge schon vor der Einführung von Windows Phone 7.
Windows Phone 8
Der Übergang von Windows 7 auf Windows 8 und auch von Windows Phone 7 auf Windows Phone 8 sei ein "Generationswechsel", der in diesem Ausmaß in der vorhersehbaren Zukunft nicht noch einmal erfolgen werde, so Sullivan.
Es gebe hin und wieder derartige Generationswechsel, die manchmal so umgesetzt werden, dass die bestehenden Nutzer nicht "mitgenommen" werden. Microsoft versuche das Ganze jedoch so zu realisieren, dass der "Schwung" zumindest bezüglich der Attraktivität für Entwickler erhalten bleibt und man den bestehenden Kunden neuen Wert bieten könne.
Auf die Frage, warum man nicht von vornherein bis zur Einführung von Windows Phone 8 mit dem neuen Kernel gewartet habe, erklärte Sullivan, dass Microsoft keine Zeit verschwenden konnte. Es sei wichtig gewesen, das neue Interface zu etablieren und mit dem Aufbau eines Ökosystems von Entwicklern zu beginnen. Dies waren angeblich notwendige, aber nicht ausreichende Schritte für die Etablierung einer neuen Plattform.
Windows Phone 7 sei deshalb ein wichtiger Teil von Microsofts Strategie für mobile Geräte, so Sullivan. Es führe den Metro-Stil mit seiner neuen Design-Sprache ein und die neue App-Plattform, biete die Möglichkeit zum Aufbau von Beziehungen zu zahlreichen Netzbetreibern und schaffe die Voraussetzungen für die Zukunft, sagte er weiter. Windows Phone 8 sei deshalb kein Neuanfang, sondern eine Erweiterung des bereits Bekannten.
"Wir wussten, dass wir auf diese Architektur wechseln würden", erklärte Sullivan. Dies sei der Grund für das neue App-Modell von Windows Phone gewesen, denn so können die bisher verfügbaren rund 100.000 WP-Apps weiter laufen. Kritik, wonach Microsoft die Käufer von aktuellen Smartphones mit Windows Phone 7 oder 7.5 im Dunkeln gelassen haben soll, wollen die Redmonder nicht gelten lassen.
Man habe bereits sehr früh über die Pläne für Windows Phone 8 informiert, heißt es. Außerdem sei der normale Smartphone-Käufer ohnehin kaum im Bilde darüber, welche Version eines Betriebssystem auf seinem Gerät läuft - und wolle dies auch nur selten wissen. Natürlich seien Updates für einen kleinen Teil der Nutzergemeinde von wichtiger Bedeutung. Für diese Gruppe wolle man mit Windows Phone 7.8 eine gute Lösung anbieten.
WinFuture Special: Windows Phone
Es war von vornherein klar, dass Windows Phone in der uns bisher bekannten Form keine Zukunft haben würde. Dass Microsoft künftig voll auf einen einheitlichen Kernel für Windows 8 und Windows Phone 8 setzen würde, sei intern schon lange bekannt gewesen, gestand der Entwickler ein. Die Arbeiten dafür begannen seinen Angaben zufolge schon vor der Einführung von Windows Phone 7.
Windows Phone 8
Der Übergang von Windows 7 auf Windows 8 und auch von Windows Phone 7 auf Windows Phone 8 sei ein "Generationswechsel", der in diesem Ausmaß in der vorhersehbaren Zukunft nicht noch einmal erfolgen werde, so Sullivan.
Es gebe hin und wieder derartige Generationswechsel, die manchmal so umgesetzt werden, dass die bestehenden Nutzer nicht "mitgenommen" werden. Microsoft versuche das Ganze jedoch so zu realisieren, dass der "Schwung" zumindest bezüglich der Attraktivität für Entwickler erhalten bleibt und man den bestehenden Kunden neuen Wert bieten könne.
Auf die Frage, warum man nicht von vornherein bis zur Einführung von Windows Phone 8 mit dem neuen Kernel gewartet habe, erklärte Sullivan, dass Microsoft keine Zeit verschwenden konnte. Es sei wichtig gewesen, das neue Interface zu etablieren und mit dem Aufbau eines Ökosystems von Entwicklern zu beginnen. Dies waren angeblich notwendige, aber nicht ausreichende Schritte für die Etablierung einer neuen Plattform.
Windows Phone 7 sei deshalb ein wichtiger Teil von Microsofts Strategie für mobile Geräte, so Sullivan. Es führe den Metro-Stil mit seiner neuen Design-Sprache ein und die neue App-Plattform, biete die Möglichkeit zum Aufbau von Beziehungen zu zahlreichen Netzbetreibern und schaffe die Voraussetzungen für die Zukunft, sagte er weiter. Windows Phone 8 sei deshalb kein Neuanfang, sondern eine Erweiterung des bereits Bekannten.
"Wir wussten, dass wir auf diese Architektur wechseln würden", erklärte Sullivan. Dies sei der Grund für das neue App-Modell von Windows Phone gewesen, denn so können die bisher verfügbaren rund 100.000 WP-Apps weiter laufen. Kritik, wonach Microsoft die Käufer von aktuellen Smartphones mit Windows Phone 7 oder 7.5 im Dunkeln gelassen haben soll, wollen die Redmonder nicht gelten lassen.
Man habe bereits sehr früh über die Pläne für Windows Phone 8 informiert, heißt es. Außerdem sei der normale Smartphone-Käufer ohnehin kaum im Bilde darüber, welche Version eines Betriebssystem auf seinem Gerät läuft - und wolle dies auch nur selten wissen. Natürlich seien Updates für einen kleinen Teil der Nutzergemeinde von wichtiger Bedeutung. Für diese Gruppe wolle man mit Windows Phone 7.8 eine gute Lösung anbieten.
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