715 Millionen Euro Schaden durch verlorene Handys
Durch den Verlust von Handys kann deutschen Nutzern in diesem Jahr ein Schaden von insgesamt rund 715 Millionen Euro entstehen. Das geht aus einer Studie des Dienstleisters Lookout hervor, der eigene Rückverfolgungs-Dienste auswertete und zusätzlich zahlreiche Nutzer weltweit befragte.
Im Durchschnitt machen sich deutsche Anwender alle drei Jahre auf die Suche nach ihrem Handy. Vergleicht man größere deutsche Städte miteinander, zeigen sich klare Unterschiede. So suchen Berliner einmal jährlich nach ihrem Handy und damit doppelt so oft wie Münchener, Kölner und Hamburger. Während des Kölner Karnevals 2011 war die Wahrscheinlichkeit eines Verlusts noch einmal 30 Prozent höher als sonst. Im Gegensatz dazu verlieren Züricher ihr Handy nur alle vier Jahre.
Auf Basis der Analyse der GPS-Ortungsfunktion von Lookout, einem Dienst zum Wiederfinden verlorener Geräte, und einer vom Lokalisierungs-Dienst FourSquare bereitgestellten Schnittstelle wurden zudem die Orte bestimmt, an denen Handys besonders oft verloren gehen.
Dabei liegen in Deutschland Hotels und Kneipen ganz vorn, während Langfinger an den Schulen und Universitäten relativ selten sind. Darüber hinaus hat sich gezeigt, dass in den Abend- und Nachtstunden die mit Abstand am meisten Mobiltelefone verloren oder gestohlen werden: Bei allein zwei Dritteln alle Fälle läuft es auf eine Uhrzeit zwischen 21.00 Uhr und 2.00 Uhr hinaus.
Die Nutzer des weltweit operierenden Lookout-Dienstes verlieren nach Angaben des Unternehmens täglich Mobiltelefone im Wert von rund 5 Millionen Euro. "Werden sie nicht wiedergefunden, bedeutet das nicht nur einen schmerzhaften finanziellen Schaden, sondern auch was die persönlichen Daten darauf angeht", erklärte Kevin Mahaffey, Gründer von Lookout.
Für die Studie hat Lookout anonymisierte Daten von 15 Millionen Nutzern weltweit, davon mehrere hunderttausend in Deutschland, ausgewertet. Insgesamt ortete Lookout im letzten Jahr nach eigenen Angaben neun Millionen Smartphones.
Auf Basis der Analyse der GPS-Ortungsfunktion von Lookout, einem Dienst zum Wiederfinden verlorener Geräte, und einer vom Lokalisierungs-Dienst FourSquare bereitgestellten Schnittstelle wurden zudem die Orte bestimmt, an denen Handys besonders oft verloren gehen.
Dabei liegen in Deutschland Hotels und Kneipen ganz vorn, während Langfinger an den Schulen und Universitäten relativ selten sind. Darüber hinaus hat sich gezeigt, dass in den Abend- und Nachtstunden die mit Abstand am meisten Mobiltelefone verloren oder gestohlen werden: Bei allein zwei Dritteln alle Fälle läuft es auf eine Uhrzeit zwischen 21.00 Uhr und 2.00 Uhr hinaus.
Die Nutzer des weltweit operierenden Lookout-Dienstes verlieren nach Angaben des Unternehmens täglich Mobiltelefone im Wert von rund 5 Millionen Euro. "Werden sie nicht wiedergefunden, bedeutet das nicht nur einen schmerzhaften finanziellen Schaden, sondern auch was die persönlichen Daten darauf angeht", erklärte Kevin Mahaffey, Gründer von Lookout.
Für die Studie hat Lookout anonymisierte Daten von 15 Millionen Nutzern weltweit, davon mehrere hunderttausend in Deutschland, ausgewertet. Insgesamt ortete Lookout im letzten Jahr nach eigenen Angaben neun Millionen Smartphones.
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Christian Kahle
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