Modern Warfare 3 kommt ohne Kontroversen aus

Bereits vor der Veröffentlichung sorgte der Ego-Shooter Modern Warfare 2 von Infinity Ward für Schlagzeilen, da eine spezielle Szene im Spiel vielen Menschen zu anstößig erschien. Der für dieses Jahr geplante dritte Teil der Modern-Warfare-Reihe soll ohne diese Kontroverse auskommen. In der Mission "Kein Russisch" hatte man in Modern Warfare 2 getarnt als russischer Terrorist einen Flughafen unter Beschuss genommen und dabei zahlreiche Zivilisten getötet. In einem Interview mit der Website 'mediabiz.de' erklärte jetzt der Creative Stategist von Infinity Ward, Robert Bowling, dass es zwar wieder sehr intensive Momente in der Story geben wird, doch keine Szene dürfte derart schockieren wie "Kein Russisch".


Noch sind die Arbeiten an Modern Warfare 3 nicht abgeschlossen, doch bereits jetzt scheint festzustehen, dass man diesmal auf die provokanten Schocker verzichten wird. "Wir haben sehr intensive Momente in den Verlauf der Story integriert aber nichts bei dem ich Bedenken habe, es könne eine ähnliche Diskussion auslösen", sagte Bowling.

In Deutschland erschien der zweite Teil von Modern Warfare zensiert und es war nicht möglich, die Zivilisten zu töten. Sobald man versucht hat, das Feuer zu eröffnen, galt die Mission als gescheitert. Der Publisher Activision hatte sich dem öffentlichen Druck gebeugt und wollte vermutlich auch keine Indizierung des wirtschaftlich wichtigen Spiels riskieren.
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