AMD auch im zweiten Quartal 2011 ohne Verluste
Der Chiphersteller AMD hat im zweiten Quartal 2011 einen Gewinn eingefahren und macht damit die Verluste der Vergangenheit vergessen. Nachdem im Vorjahr noch 43 Millionen US-Dollar in roten Zahlen ausgewiesen werden mussten, stehen diesmal 61 Millionen US-Dollar als Gewinn unter dem Strich.
Der Umsatz ging leicht zurück und beläuft sich auf 1,574 Milliarden US-Dollar - im zweiten Quartal 2010 waren es 1,653 Milliarden US-Dollar. Daran ist vor allem die Abteilung verantwortlich, die sich um die Grafikchips kümmert. Mit 367 Millionen US-Dollar setzte sie deutlich weniger um - im letzten Jahren waren es 73 Millionen US-Dollar mehr. Das Geschäft mit den Prozessoren veränderte sich im Jahresvergleich kaum. 1,2 Milliarden US-Dollar konnten mit den CPUs und Chipsätzen umgesetzt werden.
Da die Analysten mit einem geringeren Gewinn gerechnet hatten, legte der Aktienkurs von AMD nachbörslich um fünf Prozent zu. Den Umsatzverlust führt man vor allem auf den schwächelnden PC-Markt zurück, den auch die Marktforscher von IDC bescheinigt haben. Die neuen Fusion-Prozessoren scheinen jedoch einen Kaufanreiz zu bieten, schließlich kombinieren sie CPU und GPU auf einem Chip. Der Stromverbrauch sinkt, die Leistung wird gesteigert.
Für das laufende dritte Quartal des Jahres erwartet AMD ein Umsatzplus zwischen 8 und 12 Prozent. Der Konkurrent Intel hatte im zweiten Quartal einen neuen Rekord aufgestellt und mit 13 Milliarden US-Dollar so viel Geld umgesetzt wie noch nicht.
Siehe auch: Intels Geschäfte laufen besser als jemals zuvor
Da die Analysten mit einem geringeren Gewinn gerechnet hatten, legte der Aktienkurs von AMD nachbörslich um fünf Prozent zu. Den Umsatzverlust führt man vor allem auf den schwächelnden PC-Markt zurück, den auch die Marktforscher von IDC bescheinigt haben. Die neuen Fusion-Prozessoren scheinen jedoch einen Kaufanreiz zu bieten, schließlich kombinieren sie CPU und GPU auf einem Chip. Der Stromverbrauch sinkt, die Leistung wird gesteigert.
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