Treyarch distanziert sich von Map-Pack-Preisen

Für den Ego-Shooter "Call of Duty: Black Ops" soll demnächst das vierte Map-Pack zur Verfügung gestellt werden, das auf den Namen "Retailation" hört. Für fünf neue Multiplayer-Karten zahlt man 1.200 Microsoft-Punkte, die einem Gegenwert von 15 Euro aufweisen. Für viele Fans des Shooters ist dieser Preis zu hoch und wurde deshalb in den offiziellen Community-Foren ausführlich diskutiert. Die Entwickler aus dem Hause Treyarch sahen sich nun genötigt, sich von der Preisgestaltung der Map-Packs zu distanzieren. In einem Interview mit 'Gamasutra' sagte der Lead Multiplayer Design Dan Bunting, dass Treyarch lediglich für die Entwicklung der neuen Karten verantwortlich ist.


Die wirtschaftlichen Aspekte von "Call of Duty: Black Ops" berücksichtigen die Programmierer und Designer nicht - dafür ist der Publisher Activision zuständig. Aus diesem Grund legt auch Activision den Preis für die Map-Packs fest. Bunting betonte jedoch, dass man von der Kritik weiß und man aus diesem Grund sehr hart arbeitet, um den Spielern möglichst viel Spielspaß für ihr Geld zu bieten.

Bunting zeigte sich erfreut über die Tatsache, dass "Call of Duty: Black Ops" auch ca. sieben Monate nach der Veröffentlichung noch ein derart großes Interesse der Spieler aufweist. Mit der Bereitstellung von drei Download-Paketen habe man einen Team-internen Rekord aufgestellt. Call of Duty, Videospiel, Black Ops Call of Duty, Videospiel, Black Ops Activision
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