Microsoft, Apple kaufen Nortel-Patente für 4,5 Mrd. $
Die von der Gruppe erworbenen gut 6000 Patenten und laufenden Patentanträge betreffen Technologien aus dem Bereich der Kommunikation über drahtlose Verbindungen, 4G-Wireless, Datennetzwerke, optische Verbindungen, Sprachverbindungen, das Internet und Halbleiter, gab Nortel gestern Abend bekannt.
Nortel hatte im Juni 2009 Insolvenz angemeldet und ist nach eigenen Angaben mit dem Ergebnis der Auktion zufrieden. Der Umfang und Wert der Transaktion sei bisher unerreicht, was auch für das bedeutende Interesse an dem Patentportfolio unter diversen großen Unternehmen gelte, so George Riedel, Nortels Chief Strategy Officer in einer Stellungnahme.
Der Internetkonzern Google hatte im April mehr als 900 Millionen Dollar für die Patente des bankrotten kanadischen Telekommunikationsausrüsters geboten. Daraufhin hatte Nortel eine Frist gesetzt, in deren Rahmen andere Interessanten höhere Gebote abgeben konnten. Ursprünglich sollte die Frist bereits Mitte Juni enden, aufgrund großen Interesses wurde sie jedoch bis Ende des Monats verlängert.
Die Patentauktion geriet auch ins Visier des amerikanischen Justizministeriums. Die Behörde prüfte laut Medienberichten, ob der Höchstbietende eventuell durch den Kauf der Patente einen unfairen Wettbewerbsvorteil erlangen könnte. Noch müssen Gerichte in den USA und Kanada dem Verkauf der Patente an das Konsortium um Microsoft und Apple zustimmen.
Hintergrund des Milliarden-Deals sind zunehmende Auseinandersetzungen wegen angeblichen Patentverletzungen im Bereich der mobilen Endgeräte. Deren gestiegende Popularität hat dazu geführt, dass zahllose Wettbewerber versuchen, Marktanteile zu erlangen, wobei Firmen wie Microsoft und Apple regelmäßig versuchen, durch Lizenzgebühren für Patente zusätzliche Einnahmen zu erzielen.
Nortel hatte im Juni 2009 Insolvenz angemeldet und ist nach eigenen Angaben mit dem Ergebnis der Auktion zufrieden. Der Umfang und Wert der Transaktion sei bisher unerreicht, was auch für das bedeutende Interesse an dem Patentportfolio unter diversen großen Unternehmen gelte, so George Riedel, Nortels Chief Strategy Officer in einer Stellungnahme.
Der Internetkonzern Google hatte im April mehr als 900 Millionen Dollar für die Patente des bankrotten kanadischen Telekommunikationsausrüsters geboten. Daraufhin hatte Nortel eine Frist gesetzt, in deren Rahmen andere Interessanten höhere Gebote abgeben konnten. Ursprünglich sollte die Frist bereits Mitte Juni enden, aufgrund großen Interesses wurde sie jedoch bis Ende des Monats verlängert.
Die Patentauktion geriet auch ins Visier des amerikanischen Justizministeriums. Die Behörde prüfte laut Medienberichten, ob der Höchstbietende eventuell durch den Kauf der Patente einen unfairen Wettbewerbsvorteil erlangen könnte. Noch müssen Gerichte in den USA und Kanada dem Verkauf der Patente an das Konsortium um Microsoft und Apple zustimmen.
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