Microsoft gibt Fehler bei Windows Phone 7 Update zu

Windows Phone Microsoft hat auf die scharfe Kritik vieler Nutzer am Umgang mit dem ersten größeren Update für Windows Phone 7 mit dem Codenamen "NoDo" reagiert und sich für die anhaltenden Verzögerungen entschuldigt. Anders als zunächst behauptet, laufe der Update-Prozess nicht wie gewünscht. Zunächst erklärte Joe Belfiore, Corporate Vice President für Windows Phone Program Management bei Microsoft, in einem Interview mit dem Microsoft-eigenen Entwicklerportal 'Channel 9', dass es unter anderem "einige Fälle" gegeben habe, in denen die Entwickler nicht vorhersehen konnten, wie die Geräte der OEM-Partner konfiguriert sein würden.

Generell habe man versucht, noch vor dem Beginnen der Auslieferung von "NoDo" an die breite Masse der Nutzer dafür zu sorgen, dass die Geräte der OEMs zuvor bereits das Update erfahren würden. Durch dabei entstandene Verzögerungen habe es weitere Verschiebungen im ursprünglichen Zeitplan gegeben, so Belfiore.

Der Microsoft-Manager erklärte außerdem die stufenweise Auslieferung des "NoDo"-Updates. Zunächst werde nur eine begrenzte Zahl von Geräten mit dem Update versorgt, um so sicherzustellen, dass der Vorgang einwandfrei verläuft und auch bei der späteren breiteren Verbreitung keine Probleme auftreten.

Belfiores Äußerungen gegenüber Channel 9 führten zu teilweise heftigen Reaktionen von Windows Phone 7-Nutzern, die Microsoft einen verantwortungslosen Umgang mit dem Update vorwarfen. Der Microsoft-Manager reagierte seinerseits mit dem Eingeständnis, dass man Fehler bei der Kommunikation rund um den Update-Prozess gemacht habe.

Er gab außerdem zu, dass das "NoDo"-Update bisher "holprig" verlaufe und versprach weitere Verbesserungen an der Informationspolitik. Die jüngsts veröffentlichte Liste mit voraussichtlichen Terminen für die Verfügbarkteit von "NoDo" für die Geräte einzelner Provider sei nur ein erster Schritt.

Man wolle nun unter anderem dafür sorgen, dass konkrete Daten in die Liste eingetragen werden, weshalb man intensiv mit den Mobilfunkanbietern kooperiere, die die Erprobung des Updates auf den von ihnen vertriebenen Smartphones durchführen. In dieser Woche werde es wahrscheinlich erste Aktualisierungen der Tabelle geben, so Belfiore.

Abschließend versicherte Belfiore, dass man sich an seinen Handlungen messen lassen wolle. Es gehe derzeit darum, das Update an alle Nutzer zu verteilen, so dass es zuverlässig funktioniert. Später will Microsoft ihmzufolge in die Verbesserung der Update-Abläufe investieren.
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