Google: Schneller komprimieren mit Snappy
Ein Durchbruch bei der Kompressionsrate ist Snappy nicht. Die mit der Technologie gepackten Daten sind letztlich um 20 bis 100 Prozent umfangreicher als die Ergebnisse anderer Tools. Allerdings lag hier auch nicht das primäre Entwicklungsziel, teilten die Entwickler mit.
Statt dessen wollte man einen Kompressions-Algorithmus für Anwendungen schaffen, bei denen es vor allem auf die Geschwindigkeit ankommt. Hier könne man deutlich punkten. So komprimiert die Technologie auf einem Kern eines Core i7-Prozessors im 64-Bit-Modus im ungünstigsten Fall 250 Megabyte pro Sekunde. Beim Entpacken schafft Snappy hier sogar 500 Megabyte pro Sekunde.
Das ist letztlich zehnmal schneller als der verbreitete Zlib-Algorithmus. Google setzte die Technologie intern schon länger ein, um in Bereichen von BigTable und MapReduce bis hin zu den RPC-Systemen eine schnelle Kompression zu gewährleisten. Dabei wurde allerdings noch der Name Zippy verwandt, hieß es.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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