Windows XP: Neue Klage wegen Downgrade-Option

Windows XP Microsoft wird im US-Bundesstaat Kalifornien erneut wegen der "Downgrade-Option" für Windows XP verklagt. Die Klägerin wirft dem Unternehmen unter anderem unfaires Geschäftsgebahren und die Verletzung von Handelsgesetzen vor. Die Frau hatte den Softwarekonzern schon früher wegen der XP Downgrades verklagt, war mit ihrer ersten Klage im letzten Jahr jedoch gescheitert. Damals sah ein Richter keine Belege dafür, dass Microsoft wie behauptet unrechtmäßig davon profitiert, die Downgrade-Option anzubieten.

Mit der Downgrade-Option bietet Microsoft die Möglichkeit, beim Kauf eines neuen PCs mit Windows 7 Ultimate oder Professional ohne zusätzliche Kosten ein "Downgrade" auf Windows XP vorzunehmen. Dies sollte vor allem Firmenkunden zugute kommen, die weiterhin auf XP angewiesen sind.

In der neuen Klage wird Microsoft laut 'ComputerWorld' vorgeworfen, unrechtmäßig zu profitieren, weil für die Inanspruchnahme der Downgrade-Option angeblich ein Upgrade von Windows 7 Home Premium oder Starter auf die teuren Ultimate- oder Professional-Varianten erzwungen wird. Durch diese Hürde erwirtschafte der Konzern unter Missachtung kalifornischer Gesetze zusätzliche Gewinne.

Die Klägerin verlangt nun, dass Microsoft alle durch die Downgrade-Option unrechtmäßig erzielten zusätzlichen Einnahmen wieder an die Kunden auszahlt. Ziel ist es, eine Sammelklage durchzusetzen, damit möglichst viele betroffene Kunden ihr Geld zurück erhalten.
Jetzt einen Kommentar schreiben


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen
Tipp einsenden
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen? Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links, um WinFuture zu unterstützen: Vielen Dank!