Linux-Wurm baut Netzwerke auf
Ein Linux-Wurmvirus sorgt derzeit bei den Nutzern des Open-Source-Betriebssystems für Aufregung. US-Zeitungen berichten, dass der Wurm innerhalb kürzester Zeit mehr als 3.500 Linux-Server infiziert habe. Zur raschen Verbreitung trägt bei, dass der Wurm eine Schwachstelle im Apache Open-SSL-Modul nutzt, die beinahe allen derzeit verbreiteten Linux-Versionen, unter anderem von Red Hat, Debian und SuSE gemein ist. Außerdem scheint der Wurm ein P2P-Netzwerk betroffener Server aufzubauen und anschließend ähnlich einer DoS-Attacke weitere Computer mit großen Mengen unverständlicher Daten bombardieren zu können.
Sicherheitsexperten sind sich noch nicht einig, wie gefährlich der Virus ist. Symantec stufte den Wurm auf einer Skala von 1 bis 5 zunächst nur mit 2 ein, nannte später das Gefährdungspotenzial aber hoch.
@ pc magazin
Sicherheitsexperten sind sich noch nicht einig, wie gefährlich der Virus ist. Symantec stufte den Wurm auf einer Skala von 1 bis 5 zunächst nur mit 2 ein, nannte später das Gefährdungspotenzial aber hoch.
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