Social Networking wird Rahmen der Web-Nutzung
"In zwei bis fünf Jahren wird die Frage, welches Social Network man nutzt, hinfällig sein", erklärte Chris Hughes, Mitbegründer von Facebook, auf einer Konferenz von Investmentfirmen in Boston. Dann werde alles im Web in soziale Strukturen eingebunden sein.
Diese werden seiner Ansicht nach dann den Rahmen für die Nutzung des Webs bilden und für die Anwender eine bedeutende Rolle zur Filterung der Informationsflut einnahmen. Einen Anfang dieser Entwicklung sieht Hughes beispielhaft in der Einbindung von Facebook Connect in die Webseite der 'New York Times'.
Nutzer werden über das Tool darüber informiert, welche Artikel von ihren Facebook-Kontakten für gut befunden oder empfohlen wurden. "Es gibt keinen besseren Filter, als Menschen, die man kennt und denen man vertraut", sagte Hughes.
Für Biz Stone ist der Fortschritt beim Social Networking untrennbar mit der zunehmenden Mobilisierung der Web-Nutzung verbunden. "Es würde mich freuen, in fünf Jahren zu sehen, dass erheblich weniger Leute in ihren Büros vor Computern kauern", sagte er. Mobiles Social Networking hat für ihn auch die Funktion, Menschen über ihr Online-Netzwerk wieder häufiger zu einer direkten Kommunikation zusammenzuführen.
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