iOS-Fotos: Apple führt SynthID-Wasserzeichen bei KI-Bearbeitungen ein
Unsichtbar, robust und selektiv: Apple markiert KI-Bilder in iOS 27.2 ab sofort mit einem SynthID-Wasserzeichen. Die Google-DeepMind-Technik soll auch spätere Zuschnitte überstehen. Auf dem iPhone fehlt allerdings eine Funktion zum Auslesen.
Die Markierung greift bei Werkzeugen, die Bildinhalte erzeugen oder stark verändern. Während Image Playground alle Bilder kennzeichnet, hängt dies in der Fotos-App von der Bearbeitung ab: Beim Erweitern oder räumlichen Neuausrichten erhalten Bilder das Wasserzeichen. Beim Werkzeug Bereinigen bleiben kleinere Retuschen unmarkiert, größere Eingriffe lösen die Kennzeichnung aus.
Laut Google bleibt es auch beim Zuschneiden, Komprimieren oder Anwenden von Filtern erhalten. Ergänzend nutzt Apple C2PA Content Credentials. Der von Medien- und Technologieunternehmen getragene Metadaten-Standard dokumentiert die Herkunft der Bilder.
In der Fotos-App lässt sich das Wasserzeichen derzeit nicht auslesen, da Apple kein Prüfwerkzeug integriert hat. Nutzer müssen Bilder zur Analyse in Googles webbasierten SynthID-Detektor hochladen. Ein positives Ergebnis weist auf den Einsatz eines KI-Werkzeugs mit SynthID-Kennzeichnung hin. Ob ein Bild vollständig generiert oder ein Foto verändert wurde, unterscheidet das System nicht.
Der Detektor erkennt ausschließlich SynthID-Wasserzeichen, die auch OpenAI und Nvidia nutzen. Bilder aus anderen KI-Anwendungen ohne diese Kennzeichnung lassen sich damit nicht zuverlässig identifizieren. Ein fehlendes Wasserzeichen belegt daher nicht, dass eine Aufnahme unbearbeitet ist. Ältere Fotos erhalten die Kennzeichnung nur, wenn sie nach dem Update erneut bearbeitet werden.
Generative KI erschwert es, echte Fotos von KI-Bildern zu unterscheiden. Haltet ihr unsichtbare Wasserzeichen für sinnvoll oder wünscht ihr euch eine Anzeige in der App? Schreibt es uns!
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Siehe auch:
- Mit iOS 27.2 versieht Apple KI-generierte Bilder mit SynthID-Wasserzeichen
- Die Markierung gilt für Image Playground und starke Fotobearbeitungen
- Googles DeepMind-Technik bettet ein unsichtbares Signal in Pixelstrukturen ein
- Zusätzlich setzt Apple auf C2PA Content Credentials zur Herkunftsnachweisung
- Das Auslesen der Wasserzeichen erfordert aktuell Googles Web-Detektor
- Ohne SynthID erstellte KI-Bilder lassen sich mit dem Tool nicht erkennen
Apple markiert ab sofort KI-Bilder
Apple hat vor Kurzem iOS 27.2 veröffentlicht. Das Update versieht nun alle Bilder aus Image Playground und bestimmte mit Apple Intelligence bearbeitete Fotos mit einem SynthID-Wasserzeichen. Die Kennzeichnung soll den Einsatz künstlicher Intelligenz transparenter machen. Sie ist auch in den aktuellen Versionen von iPadOS, macOS und visionOS enthalten.Die Markierung greift bei Werkzeugen, die Bildinhalte erzeugen oder stark verändern. Während Image Playground alle Bilder kennzeichnet, hängt dies in der Fotos-App von der Bearbeitung ab: Beim Erweitern oder räumlichen Neuausrichten erhalten Bilder das Wasserzeichen. Beim Werkzeug Bereinigen bleiben kleinere Retuschen unmarkiert, größere Eingriffe lösen die Kennzeichnung aus.
Direkt in den Bildpixeln verankert
Die SynthID-Technologie stammt von Google DeepMind, wie iTBlogger berichtet. Statt eines sichtbaren Logos bettet sie ein unsichtbares Signal in die Pixelstruktur ein.Laut Google bleibt es auch beim Zuschneiden, Komprimieren oder Anwenden von Filtern erhalten. Ergänzend nutzt Apple C2PA Content Credentials. Der von Medien- und Technologieunternehmen getragene Metadaten-Standard dokumentiert die Herkunft der Bilder.
In der Fotos-App lässt sich das Wasserzeichen derzeit nicht auslesen, da Apple kein Prüfwerkzeug integriert hat. Nutzer müssen Bilder zur Analyse in Googles webbasierten SynthID-Detektor hochladen. Ein positives Ergebnis weist auf den Einsatz eines KI-Werkzeugs mit SynthID-Kennzeichnung hin. Ob ein Bild vollständig generiert oder ein Foto verändert wurde, unterscheidet das System nicht.
Der Detektor erkennt ausschließlich SynthID-Wasserzeichen, die auch OpenAI und Nvidia nutzen. Bilder aus anderen KI-Anwendungen ohne diese Kennzeichnung lassen sich damit nicht zuverlässig identifizieren. Ein fehlendes Wasserzeichen belegt daher nicht, dass eine Aufnahme unbearbeitet ist. Ältere Fotos erhalten die Kennzeichnung nur, wenn sie nach dem Update erneut bearbeitet werden.
Generative KI erschwert es, echte Fotos von KI-Bildern zu unterscheiden. Haltet ihr unsichtbare Wasserzeichen für sinnvoll oder wünscht ihr euch eine Anzeige in der App? Schreibt es uns!
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Wie installiere ich iOS 27.2?
Ihr öffnet auf eurem iPhone die Einstellungen, tippt auf "Allgemein" und dann auf "Softwareupdate". Wählt dort das Update auf iOS 27.2 aus und folgt den Anweisungen auf dem Bildschirm.
Auf dem gleichen Weg ladet ihr iPadOS 27.2 auf alle iPads herunter, die mit der aktuellen Generation kompatibel sind. Dies schließt auch das neue OLED-iPad mini ein.
Auf dem gleichen Weg ladet ihr iPadOS 27.2 auf alle iPads herunter, die mit der aktuellen Generation kompatibel sind. Dies schließt auch das neue OLED-iPad mini ein.
Wer kann Siri AI nutzen?
Die Funktionen der künstlichen Intelligenz (KI) erfordern mindestens ein iPhone 15 Pro oder Pro Max, alle Modelle der iPhone-16-Serie werden ebenfalls unterstützt.
Außerhalb der Europäischen Union und des chinesischen Festlandes könnt ihr mit "Ausgeschlossene Apps" nun in einer zentralen Einstellung festlegen, auf welche Apps Siri, die Suche und Vorschläge zugreifen dürfen.
Außerhalb der Europäischen Union und des chinesischen Festlandes könnt ihr mit "Ausgeschlossene Apps" nun in einer zentralen Einstellung festlegen, auf welche Apps Siri, die Suche und Vorschläge zugreifen dürfen.
Wann kommt die neue Health-App?
Apple plant das Update der Gesundheitsanwendung für einen späteren Zeitpunkt in diesem Jahr. Die überarbeitete App war in frühen Testversionen von iOS 27.2 enthalten, wurde aber vor der Fertigstellung wieder entfernt.
Die neue Version soll künftig eng mit den Sensoren der Apple Watch Ultra 4 und der Apple Watch Series 12 zusammenarbeiten.
Die neue Version soll künftig eng mit den Sensoren der Apple Watch Ultra 4 und der Apple Watch Series 12 zusammenarbeiten.
Was ändert iOS 27.2 im Smart Home?
Kompatible smarte Türschlösser können nun automatisch verriegeln, sobald die Tür schließt, oder eine Warnung senden, wenn sie zu lange offen bleiben.
Zudem gibt es eine neue Sperrfunktion für den HomePod (Apples intelligenter Lautsprecher). Wenn ihr euer iPhone und den HomePod auf Version 27.2 aktualisiert habt, könnt ihr den Lautsprecher gegen versehentliche Berührungen sperren. Wichtige Funktionen wie Wecker und Timer reagieren weiterhin auf eure Eingaben.
Zudem gibt es eine neue Sperrfunktion für den HomePod (Apples intelligenter Lautsprecher). Wenn ihr euer iPhone und den HomePod auf Version 27.2 aktualisiert habt, könnt ihr den Lautsprecher gegen versehentliche Berührungen sperren. Wichtige Funktionen wie Wecker und Timer reagieren weiterhin auf eure Eingaben.
Was bietet iOS 27.2 für Fotos?
In geteilten Alben könnt ihr ab sofort Bildunterschriften und Kommentare bearbeiten. Außerdem lässt sich vermeiden, dass doppelte Fotos hinzugefügt werden.
Zudem kann die App vor dem Ablauf eines geteilten Albums eine Erinnerung anzeigen. So erhalten alle Teilnehmer die Möglichkeit, wichtige Fotos und Videos noch rechtzeitig zu sichern.
Zudem kann die App vor dem Ablauf eines geteilten Albums eine Erinnerung anzeigen. So erhalten alle Teilnehmer die Möglichkeit, wichtige Fotos und Videos noch rechtzeitig zu sichern.
Themen:
Nadine DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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