Medal of Honor weiterhin nicht für US-Militärs
Der Army & Air Force Exchange Service, der dafür verantwortlich ist, dass US-Soldaten rund um ihren Stützpunkt einkaufen können, hatte vor einigen Wochen verkündet, dass man "Medal of Honor" nicht in den Geschäften anbieten wird. Als Grund nannte man die Tatsache, dass man im Multiplayer-Modus des Shooters als Taliban-Kämpfer gegen US-Soldaten antritt.
Nun hatte Electronic Arts in der letzten Woche nach anhaltender Kritik endlich nachgegeben und die Taliban entfernt. Stattdessen tritt der Gegner der Soldaten als "Opposing Force" auf. Man wollte die Bedenken von Freunden und Familien im Krieg gefallener Soldaten auf keinen Fall ignorieren, hieß es in der Begründung. Spielerisch soll es keine Auswirkungen geben.
Doch der Army & Air Force Exchange Service bleibt hart. Ein Sprecher erklärte gegenüber der Website 'Kotaku', dass man das Produkt dennoch nicht anbieten wird - aus "Respekt vor denen, die von den im Spiel präsentierten Vorgängen derzeit in der Realität betroffen sind".
"Medal of Honor" wird am 14. Oktober wie geplant für die Playstation 3, die Xbox 360 und den PC in den Handel kommen.
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Michael Diestelberg
Redakteur bei WinFuture
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