Die schwedische Piratenpartei unterstützt Wikileaks
Offenbar stellt die Piratenpartei den Wikileaks-Betreibern diese Infrastruktur völlig kostenlos zur Verfügung. Die Partei hatte kürzlich angekündigt, mit "Pirate ISP" einen eigenen Provider zu gründen, der seinen Nutzern die größtmöglichen Freiheiten lassen soll. Vermutlich spielt dieser in dem Angebot eine entscheidende Rolle.
Der Wikileaks-Gründer Julian Assange begrüßt dieses Angebot. In seinen Augen haben beide Organisationen sehr viele Gemeinsamkeiten. Ferner freue er sich darauf, dass sich Wikileaks und die Piratenpartei gemeinsam helfen können, die Welt zu verbessern.
In der Vergangenheit erregte Wikileaks unter anderem die öffentliche Aufmerksamkeit durch die Veröffentlichung geheimer Dokumente zum internationalen Militäreinsatz in Afghanistan. Entgegen der ausdrücklichen Warnung des US-Verteidigungsministeriums wollen sich die Betreiber der Plattform auch in Zukunft nicht von ihren Plänen abbringen lassen.
In absehbarer Zeit sollen folglich weitere Dokumente mit Informationen über den Krieg in Afghanistan veröffentlicht werden. Ende Juli dieses Jahres wurden beispielsweise zahlreiche Dokumente über den Afghanistan-Krieg auf Wikileaks publiziert.
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