Wikileaks: Dokumente lassen sich nicht übermitteln
Auf der Webseite zum anonymen Hochladen von Dokumenten wird den Besuchern gegenwärtig eine Fehlermeldung angezeigt. Die Ursache für dieses Problem konnte dem veröffentlichten Bericht zufolge schon ausfindig gemacht werden. Schuld an dem aktuellen Zustand ist offenbar ein nicht erneuertes SSL-Zertifikat.
Auch das Upload-System soll seit Februar dieses Jahres nicht mehr auf den Anonymisierungs-Dienst Tor zurückgreifen. Zudem scheint ein sicherer Download von Dokumenten über das HTTPS-Protokoll nicht mehr möglich zu sein.
Bemängelt wird überdies, dass nach wie vor kein PGP-Schlüssel zum Verschlüsseln von E-Mails angeboten wird. Als Alternative wird ein Chat-Room angeboten, dessen zugehöriges Sicherheitszertifikat von keiner vertrauenswürdigen Quelle ausgestellt wurde.
Der Wikileaks-Gründer Julian Assange wollte keine Stellung zu diesem Thema gegenüber Wired beziehen. Daher kann über die zugrundeliegenden Probleme nur spekuliert werden. Vermutet wird beispielsweise, dass man sich nur noch um größere Fälle kümmern möchte, um auf diese Weise mehr Spender ansprechen zu können.
Mitte Mai wurde angekündigt, dass die Whistleblower-Plattform nach einer vollständigen Abschaltung im Dezember des vergangenen Jahres wieder vollständig erreichbar ist.
Interessante Links
Neue Nachrichten
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Schwache KI-Strategie: Sascha Lobo warnt vor Jobverlust im Inland
- Nach RTX 5090: Nvidia streicht auch die RTX 5080 aus seinem US-Store
- Windows 11 legt unaufhaltsam zu - Die Nutzerzahlen im Oktober 2026
- Time4Popcorn: Veralteter Streaming-Client gefährdet Millionen PCs
- Nur heute: Media Markt & Saturn mit Weekend-Deals zu Halloween
- Größtes DirectX-Raytracing-Update seit 2018 verkündet - Was es bringt
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen