VPlex: EMC arbeitet am globalen Speicher-Verbund
VPlex ist der Kern einer virtualisierten Storage-Infrastruktur. Speichersysteme in weltweit verteilten Datenzentren können über die Technologie zu einer einzelnen, virtuellen Maschine zusammengeschlossen werden.
So entstehen auf Basis von VPlex private Clouds, die Daten automatisch über verschiedene Standorte verteilen. Dies hat mehrere Vorteile. So werden die in einem Unternehmen insgesamt verfügbaren Kapazitäten gleichmäßiger ausgenutzt. Ein Datenzentrum muss beispielsweise nicht mehr mit mehr Storagesystemen bestückt werden, wenn vor Ort gerade viele Daten anfallen, an einem anderen Standort aber noch freier Platz verfügbar ist.
Die Technologie kümmert sich auch darum, dass Informationen an verschiedenen Standorten redundant vorgehalten werden können. So ist automatisch eine verbesserte Datensicherheit im Fall von Katastrophen gegeben. VPlex ermöglicht es beispielsweise außerdem, aufwändigere Operationen auf einem Speichersystem an die Geräte in einem weniger stark ausgelasteten Backup-Datenzentrum auszulagern.
VPlex-Systeme sind in mehreren Stufen erhältlich. VPlex Local sorgt für den Einstieg dafür, bis zu vier Storage-Server mit bis zu 8.000 Laufwerken lokal zusammenzuschließen. VPlex Metro verbindet zwei solcher Cluster über Distanzen von bis zu 100 Kilometern.
Für die Verbindung von Datenzentren über Kontinente hinweg wird VPlex Geo benötigt. Die höchste Ausbaustufe wird schließlich mit VPlex Global erreicht. Diese Systeme sind dann ab Preisen von 77.000 Dollar zu haben. Laut EMC können Anfang 2011 die ersten VPlex-Produkte ausgeliefert werden.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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