Gratis-Internet: FBI nimmt Kabelmodem-Hacker fest
Durch Veränderungen am Authentifizierungs-System der Geräte konnte man sich in das Netzwerk der Kabelnetzbetreiber einklinken und gratis das Internet nutzen. Dafür wurde die MAC-Adresse der integrierten Netzwerkschnittstelle manipuliert. So wurden die Geräte als solche erkannt, denen der Aufbau einer Verbindung erlaubt ist.
Der Beschuldigte habe die Kabelmodems über eine Webseite vertrieben, hieß es. Sie waren für den Einsatz mit dem Netz von Comcast ausgelegt. Nun soll er wegen Verschwörung und Betrug angeklagt werden. Die Höchststrafe läge in dem Fall bei 20 Jahren Gefängnis und 250.000 Dollar Geldstrafe.
Die Identität des Mannes konnte durch einen Ermittler des FBI aufgedeckt werden, der zum Schein zwei Geräte erwarb. Den Angaben zufolge veröffentlichte der Beschuldigte auf YouTube auch Videos, in denen er Anleitungen zur Manipulation von Kabelmodems gab.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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