Mozilla-Chefin mit dem "Aenne Burda Award" geehrt
Lisa Burda, die Tochter von Verleger Hubert Burda, übergab die Trophäe, eine Statue der Pallas Athene. Mit dem zum fünften Mal vergebenen Preis will der Konzern "erfolgreiche und kreative Unternehmerinnen mit visionären Ideen aus der digitalen Welt" ehren.
Mitchell Baker gelte als eine der großen Vordenkerinnen der Internet-Branche. Die von der Juristin geleitete gemeinnützige Stiftung Mozilla fordere Transparenz und Selbstbestimmung in der digitalen Welt. Ihre Initiative entwickelt Open-Source-Software, an deren Gestaltung sich jeder beteiligen kann, begründete der Verlag die Auswahl der Preisträgerin.
Der "Aenne Burda Award for Creative Leadership" wird in Gedenken an die im November 2005 verstorbene Unternehmerin Aenne Burda vergeben, eine der großen Symbolfiguren der deutschen Nachkriegsgeneration. Aus einem kleinen Verlag entwickelte Aenne Burda nach 1949 den weltgrößten Modeverlag.
Der Preis wird seit 2006 jährlich am Eröffnungstag der DLD Conference vergeben. Bisherige Preisträgerinnen sind Marissa Mayer, Vice President von Google (2006), Flickr-Gründerin Caterina Fake (2007), TV-Moderatorin und Unternehmerin Martha Stewart (2008) sowie die Internet-Pionierin und Investorin Esther Dyson (2009).
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