Stadt Wien setzt weiterhin auf Microsoft Office
Rund eine Million Euro wird die Stadt Wien für die Anschaffung der Microsoft Office-Lizenzen ausgeben. Auf eine Anfrage von 'derStandard' hin, teilte eine zuständige Pressesprecherin mit, dass dieser Schritt notwendig sei. Schließlich gibt es für einige Bereiche keine Open-Source-Alternative am Markt, sagte Vera Layr.
Den Mitarbeitern der Verwaltung steht es allerdings auch weiterhin frei, auf OpenOffice oder Wienux zu setzen. Konkrete Einschränkungen soll es diesbezüglich nicht geben.
Schon im letzten Kalenderjahr wurden zahlreiche Rechner der Stadt Wien erneut mit Microsoft-Lizenzen ausgestattet. Als Begründung für diese Entscheidung wurde angegeben, dass eine bestimmte Anwendung nur in Verbindung mit dem Internet Explorer von Microsoft genutzt werden könne.
Mit dem Förderungsprogramm "Open Source für Wien" will die regierende SPÖ auch weiterhin "Open-Source-Anwendungen" unterstützen. Erste Ergebnisse dieses Vorhabens sollen noch in diesem Jahr vorgestellt werden.
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