Schadcode verbirgt sich hinter dubiosem XP-Update
Überdies soll der Wurm auch Spam-Mails verschicken können. G Data warnt jedenfalls vor E-Mails mit dem Betreff "Windows XP SP3 Critical Update". In Wirklichkeit ist im Anhang kein Patch enthalten, sondern Schadcode.
Besonders gefährlich sei dies für die Anwender, da die ausführbare Datei (.EXE) mit dem Icon eines Ordners versehen wurde. In den Augen von Ralf Benzmüller, Leiter des Security Labs von G Data, handle es sich hierbei um einen "ganz schön hinterhältigen Trick, um User zu täuschen". Vor einem voreiligen Klick auf diese Datei warnt der Sicherheitsexperte ausdrücklich.
Der Wurm soll sich auf dem System des Opfers mehrfach auf die Festplatte kopieren und die Verbindung zu einem externen SMTP-Server zum Versand der E-Mails herstellen. Überdies soll sich der Schädling in die Autostartfunktion eintragen und den Taskmanager sowie RegEdit deaktivieren.
Da Microsoft Aktualisierungen nie über E-Mail verschickt, wird dazu geraten, derartige Nachrichten direkt zu löschen. Grundsätzlich sollten unerwartet eintreffende Mail-Anhänge von unbekannten Absendern mit einer gewissen Skepsis betrachtet werden.
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