Einigung: Amazon legt Rechtsstreit mit Toys 'R' Us bei
Der Streit zwischen den beiden Unternehmen geht zurück ins Jahr 2004. Zu diesem Zeitpunkt hatte Toys 'R' Us den Online-Einzelhändler verklagt, weil Amazon die Konditionen eines im Jahr 2000 geschlossenen und zehn Jahre gültigen Vertrages nicht eingehalten haben soll.
In dem Vertrag war unter anderem vorgesehen, dass der Spiele-Händler der einzige Lieferant von Amazon für Spielsachen und Baby-Produkte ist. Diese Bedingung hatte Amazon jedoch nicht eingehalten, da man auch entsprechende Produkte von anderen Unternehmen ins Angebot aufgenommen hat.
Am vergangenen Freitag hat Amazon in einem Schreiben an die US-Börsenaufsicht schließlich mitgeteilt, dass man sich mit Toys 'R' Us geeinigt hat und dass das Geld im dritten Quartal 2009 gezahlt werden soll. Im Gegenzug lässt der Spiele-Händler weitere Ansprüche fallen.
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