Bericht: IBM streicht 5.000 Jobs, verlagert nach Indien
IBM beschäftigt derzeit weltweit rund 400.000 Menschen, die Service-Abteilung ist mit 180.000 Mitarbeitern der größte Unternehmensbereich. Bereits zum Anfang des Jahres mussten 4.600 Mitarbeiter gehen. Sie kamen aus den Abteilungen Software, Vertrieb und Halbleiter.
Insgesamt sollen 5.000 Mitarbeiter aus der Service-Abteilung gehen. Damit hätte IBM im Rahmen der Wirtschaftskrise bereits knapp 10.000 Angestellte entlassen. Obwohl IBM im letzten Jahr einen starken Gewinnsprung erzielen konnte und auch für das aktuelle Geschäftsjahr ein Rekordergebnis prognostiziert hat, will man mit den geplanten Einschnitten Geld sparen.
IBM wird derzeit genau beobachtet. So berichtete das 'Wall Street Journal' darüber, dass der Konkurrent Sun Microsystems übernommen werden soll. Bis zu acht Milliarden US-Dollar will der Konzern dafür ausgeben. Noch in dieser Woche könnte es zur Übernahme kommen.
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Michael Diestelberg
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