Kneipen-Gänger überwachen US-Grenze online
An 15 neuralgischen Punkten hat die Texas Border Sheriff's Coalition bereits Webcams installiert. Internet-Nutzer können sich mit ihrer E-Mail-Adresse auf einer speziell eingerichteten Webseite anmelden und die Polizisten bei ihrer Sicherung der Grenze unterstützen.
100.000 User sollen sich nach Angaben von Don Reay, dem Chef des Verbandes, bereits als "Virtual Deputies" registriert. "Wir haben Leute dabei, die in guter australischer Manier mitteilen: 'Hallo Kumpel, wir beobachten eure Grenze von unserer Kneipe in Australien aus'", berichtete Reay.
Fällt den Nutzern etwas Verdächtiges auf, können sie den zuständigen Sheriff per E-Mail informieren. Die Polizisten sehen dann vor Ort nach dem Rechten. Seit November läuft das Projekt nun schon - mit Erfolg, so Reay. Insgesamt sollen zukünftig bis zu 200 Webcams aufgestellt werden.
Wie Reay weiter ausführte, führten die Hinweise der Unterstützer aus dem Internet in den letzten Monaten bereits dazu, dass insgesamt über 900 Kilogramm Marijuana beschlagnahmt werden konnten, die in die USA geschmuggelt werden sollten. Bei 30 Vorfällen habe man außerdem eine signifikante Zahl illegaler Einwanderer aufhalten können.
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Christian Kahle
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