Google: Fehler führt zu massiven Falschinformationen
In den Suchergebnissen werden Links speziell gekennzeichnet, die zu Webseiten führen, die dem Nutzer möglicherweise Malware unterschieben wollen. Dafür arbeitet das Unternehmen mit Stopbadware.org zusammen, einer Initiative mehrere Internetunternehmen, die eine Datenbank potenziell gefährlicher Webseiten betreibt.
Am Samstag spielte man bei Google nun ein Update dieser Blacklist in die eigenen Sicherheitssysteme ein. Wie das Unternehmen mitteilte, wurden dabei aus Versehen, alle Seiten im englischsprachigen Suchindex als gefährlich markiert.
"Was ist passiert? Ganz einfach, es war menschliches Versagen", sagte Marissa Mayer, Leiterin des Suchmaschinengeschäfts bei Google. Rund 40 Minuten bekamen die Anwender dadurch falsche Informationen über die Seriosität von Links in den Ergebnislisten angezeigt.
Mayer kündigte an, dass man den Vorfall intern untersuchen werde. Ziel sei es, bessere Mechanismen zu implementieren, die einen solchen Fall in Zukunft verhindern sollen.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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