Sony entlässt 8000 Mitarbeiter und schließt Werke

Wirtschaft & Firmen Der japanische Elektronikkonzern Sony hat die Entlassung von 8000 Mitarbeitern bekannt gegeben. Es trifft vor allem Mitarbeiter der Elektronik-Sparte, welche diverse Unterhaltungsgeräte produziert. Sony reagiert mit den Entlassungen nach eigenen Angaben auf "plötzliche und schnelle Veränderungen im globalen Wirtschaftsumfeld". Der Konzern will sich deshalb auch von unwirtschaftlichen Geschäftsfeldern verabschieden, oder sein Engagement in diesen Bereichen zumindest zurück fahren. Bisher beschäftigt Sony nach eigenen Angaben 160.000 Menschen.

Das Ziel ist es, rund 1,1 Milliarden US-Dollar an operativen Ausgaben einzusparen, noch bevor das nächste Geschäftsjahr am 31. März 2010 endet. Um dieses Ziel zu erreichen, will Sony in Regionen, wo man besonders viel verkauft, die Preise anheben, um trotz negativer Entwicklungen bei den Währungen mehr Gewinn zu erzielen.

Neben den Entlassungen wird es auch eine Reduzierung der Zahl der Mitarbeiter mit befristeten Verträgen geben. Im Zuge einer Neuordnung seiner Fertigungsstätten, sollen 10 Prozent der bisher 57 Werke von Sony geschlossen werden, darunter kurzfristig auch zwei Werke außerhalb Japans, wovon sich eines in Frankreich befindet.
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