Google halbiert Speicherdauer von IPs aus Suchen
Demnach will man bis Ende September die bisherige Speicherdauer von 18 auf 9 Monate herabsetzen. Anschließend werden die getätigten Suchanfragen anonymisiert. Nachdem Google bereits im letzten Jahr starker Kritik aus den USA und Europa ausgesetzt war, hatte man die Speicherdauer auf 18 Monate gesenkt.
Peter Fleischer, Datenschutzbeauftragter bei Google, erklärte, dass das Unternehmen jetzt die Balance zwischen Datenschutz und den eigenen Interessen sucht. Google speichert sehr viele Daten, um die eigenen Dienste zu verbessern und gegen Missbrauch zu schützen.
Fleischer schloss jedoch aus, dass die Speicherung von IP-Adressen noch weiter verkürzt wird. Er ist der Meinung, dass dies kaum eine positive Auswirkung auf den Datenschutz hätte, jedoch einen großen Verlust bei der Weiterentwicklung der Dienste verursachen würde. Die jetzt gefundene Balance soll jedoch ständig überprüft werden und ggf. angepasst werden.
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Michael Diestelberg
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